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Im Moment ist alles einfach nur anstrengend. Ich schlafe so schlecht, bin müde und unausgeglichen.

A. ist den ganzen Tag weg - es klappt besser als ich dachte. Trotzdem ist es schwer. Der ganze Haushalt hängt an mir und heute hat mich das völlig überfordert. Ich bin immer noch nicht fertig und das obwohl meine Betreuerin um 16:30h kommt. Aber bis dahin ist A. wieder da - ich hoffe er übernimmt den Rest.

Ich fühl mich im Moment völlig blockiert. Ich merke wie eingeschränkt ich bin und ich kann mich einfach nicht akzeptieren wie ich bin. Absolut nicht. Zwischendurch habe ich oft den Drang mich zu verletzen - aber bis jetzt ist es noch nicht wieder passiert. Aber ich kann nicht garantieren das ich es noch länger bleiben lasse - gerade jetzt wo die Zeit anfängt wo die Kleidung wieder länger wird und ich eh friere.

Morgen habe ich den Termin bei Frau M. und ja - Donnerstag mein Erstgespräch bei der neuen Therapeutin. Und ich habe so Angst. So gott-verdammte Angst. Ich weiß nicht wie das werden soll - ob ich bereit bin. Ich fühl mich unter Druck gesetzt weil ich weiß dass das meine einzige Chance ist gesund zu werden. Aber ich habe so Angst das ich das nicht schaffe - das ich aufgebe, scheitere, es nichts nützt.

Ich habe solche Angst an den Ängsten zu arbeiten und damit am Trauma. Warum verdammt musste das auch alles passieren?

Ich wäre so gerne einfach gesund und hätte ein normales Leben. Aber leider habe ich das nicht.

Ich bin 23 und ich habe das Gefühl das Leben rennt mir davon - ich habe das Gefühl ich werde älter und älter und alles zieht an mir vorbei. Klar, ich bin jung - aber es gibt Leute die erkranken mit 30 schon tötlich an Krebs oder sonst was. Das Leben fühlt sich so kurz an.
15.9.09 14:48


Ich fühl mich als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen - mich in den Abgrund gestürzt. Und da liege ich nun und weiß einfach nicht was ich tun soll um wieder nach oben zu kommen.

Ich war gestern zu einem Vorgespräch in einem Institut für Verhaltenstherapie hier in Berlin. Dort kann man mit sich ausbildenden Therapeuten arbeiten und da ich einfach keine Traumatherapeutin finde habe ich von Frau M. den Tip bekommen dort mal hinzugehen.

Da saß ich nun in diesem Zimmer - der Therapeutin gegenüber. Oh gott und sie hat soviel gefragt. Sie war lieb und nett - aber sie hat so tief in mir gegraben das mir das erste Mal seit langem bewusst geworden hast wie tief das alles sitzt.
Sie war selbst völlig schockiert darüber wie tief meine sozialen Ängste reichen und welchen Ausmaß die Traumata da angerichtet haben. Dabei hat sie dazu soviel gefragt das ich mich jetzt einfach nur noch schutzlos und bedroht fühle. Ich war zwischendurch sooft davor zu heulen - aber es ging dann doch irgendwie zu unterdrücken.

Sie sagt sie weiß nicht ob sie überhaupt eine Therapeutin bei sich findet die sich zutraut mit mir zu arbeiten. Das war krass irgendwie.

Besonders hat sie mir bewusst gemacht das ich mich nur deshalb stabiler fühle weil ich alles vermeide was mir Angst macht und womit ich Schwierigkeiten habe. Und ja - sie hat Recht. Wenn ich mit nichts konfrontiert werde dann fühlt es sich auch nicht furchtbar an. Dann geht es mir soweit okay.

Und jetzt wo das alles bewusst in mir sitzt weiß ich gar nichts mehr. Absolut nichts.

Sie sagt sie will an den Ängsten zuerst ansetzen - mit mir Übungen machen: Ubahn fahren, zum Arzt gehen, etc.

Als sie das sagte sträubte sich alles in mir: Ich kann das nicht. Wie denn auch?

Das sieht alles so viel und riesig aus das ich nicht weiß wie ich das schaffen soll. Ich habe den Drang davor davon zu laufen und nichts zu machen. Dabei weiß ich dass das auch nicht die Lösung ist - aber ist die Lösung denn so eine Therapie?


Ich habe solche Angst verdammt und ich glaube ich renne eher davor davon als endlich anzusetzen.


Ich weiß nicht was ich tun soll - absolut nicht.
20.8.09 14:19


R.

Mich konnte er benutzen und behandeln wie ein Stück Dreck. Er hat mir nur weh getan - mich unter Druck gesetzt - belogen - betrogen - mir vorgeglaukelt er würde mich lieben, alles für mich tun. Er hat mich gezwungen - soviel zerstört. Ich war einfach nur ein Stück Dreck für ihn. Dabei habe ich ihn geliebt - Hoffnung gehabt und ihm so vertraut.

Und jetzt? Er ist verheiratet, hat ein Kind. Das habe ich vorhin erfahren. Es ist nicht fair oder?

Wieso konnte ich nicht diejenige sein die er liebt? Ich hätte doch alles für ihn getan. Aber er - er hat es nie ernstgemeint. Mich mit Füßen getreten. Mich zerstört.

Es ist einfach nicht fair. Nein, das ist es nicht.

Ich würde seiner Frau und seinem Kind so gerne sagen was für ein Schwein er ist. Was er getan hat. Er hat nicht verdient glücklich zu sein nach all dem was passiert ist. Wieso hat er das was ich haben will?

Ich will auch irgendwann ein Kind verdammt - und wegen ihm funktioniert das nicht. Ich kann mich ja nicht mal viel anfassen lassen von A. ohne das ich an ihn denken muss.



Ich kann das nicht aushalten!
6.8.09 17:40


Ich weiß nicht wie ich sein soll. Wie ich sein darf. Darf ich weiblich sein? Mich weiblicher kleiden? Mach ich mich damit nicht noch angreifbar - zum Ziel - zum Opfer? Bin ich dann nicht selbst Schuld wenn wirklich was passiert? Weil ich es damit herausfordere?

Ich habe mich so gut gefühlt damit das ich endlich meine Figur nicht mehr verhüllen muss. Das ich mich endlich weiblich fühle - denn das habe ich mich nie. Immer hatte ich das Gefühl das niemand denkt ich sei eine Frau - das man mir das nicht ansieht. Ich hab mich gehen lassen - mich verhüllt. Es war ein Schutz das weiß ich. Aber jetzt ist er weg.

Ich hab mich gut gefühlt und nun fühl ich mich schuldig. Hätte ich noch die Figur wie vor einem Jahr - würde mich noch so kleiden - dann hätte dieser eklige Typ mich nicht angesprochen. Bestimmt nicht. Oder doch?

Ich bin einfach verunsichert. So sehr. Ich weiß nicht was ich denken soll - ich bin durcheinander. So furchtbar.

Kann mir nicht irgendwer sagen dass das Quatsch ist was ich denke? Ich will mit Frau M. darüber reden - aber kann ich das? Ist es nicht viel zu peinlich weil sie sagen wird das es stimmt. Sagen das ich mich damit zur Zielscheibe mache - ein erneutes Opfer-Sein herausforder?


Ach verdammt.
11.7.09 21:39


Ich fühl mich noch immer schutzlos und würde mich am Liebsten unter tausend Kleidungsstücken verstecken - mich, und meine Weiblichkeit. Ich war immer eine Frau - ja. Aber weiblich habe ich mich nie gefühlt. Erst jetzt und dafür hass ich mich jetzt einfach nur. Wie konnt ich nur. Verdammt.

Ich fühl mich nicht sicher. Nicht in mir drin. Ich habe Angst - verdammte Angst. Und Bilder im Kopf und das Gefühl nicht sein zu dürfen wie ich bin.

Ich will schneiden und essen. Und essen und schneiden. Ich will nicht ich sein. Mich stark fühlen - unnahbar sein. Unnahbar für andere - nicht mal eines Blickes würdig. Ich will verschwinden - mich in mir selbst verstecken. Schutz finden. Einen Halt.

Ich bin müde und kraftlos. Mein Herz pocht so laut - mein Hals kribbelt beim Atmen. Mein Kopf hämmert.

Ich will mich so nicht fühlen. Ich will leben. Das Leben ist zu kurz für sowas. Wieso kann ich nicht einfach ganz normal sein? Reicht es nicht dass das jetzt schon seit Jahren so geht?
11.7.09 14:39


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