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Gestern ging es mir gar nicht gut. Es wurden viele Erinnerungen losgetreten und dazu hatte ich höllische Kopfschmerzen weil ich nicht genug getrunken und gegessen hatte. Abends habe ich totale Bauchschmerzen bekommen - von den ganzen Bildern in meinem Innern. Dazu hatte ich wieder Angst. Angst das er geht - nicht jetzt sofort, aber irgendwann. Wir sind heute 2 Jahre zusammen - A* und ich. Es ist ein schönes Gefühl irgendwie. Aber gut geht es mir auch heute nicht. Habe vorhin ein bisschen im "Trotz Allem"-Buch gelesen - das löst aber immer einige Dinge aus. Ich schaffe es nicht es am Stück zu lesen - immer nur Seite für Seite, ab und zu.
Ich bin froh das die Bauchschmerzen weg sind. A* war so lieb: Hat sich um mich gekümmert und mir eine Wärmflasche gemacht.
Nachher muss ich zum Arbeitsamt - habe ein Gespräch mit dem Rehabereich. Meine Betreuuerin kommt mit - aber die ist im Moment so seltsam das ich ihr gar nicht so wirklich vertraue. Sie widerspricht sich ständig - so wie meine Mutter. Und mit sowas kann ich nicht umgehen. Mal sehen wie es wird und wie die zu meinen Plänen mit Berlin stehen.

Ich weiß heute aber schon wieder nichts mit mir anzufangen - lag im Bett und habe versucht zu schlafen. Das ging aber nicht. Die Zeit scheint auch nicht zu vergehen. Ich weiß auch nicht was los ist mit mir. Ich bin so froh, wenn er wieder ganz bei mir ist und tagsüber nicht mehr in der Tagesklinik. Ich schaffe das nicht es auszuhalten - das ist so schwierig...
2.10.07 12:44


Das Gespräch beim Arbeitsamt mit dem Rehabereich war einfach nur anstrengend. Die wollen rausfinden in wieweit ich arbeitsfähig bin - und ich fühle mich zu überhaupt nichts fähig. Sie meinen wenn ich nicht mindestens 3 Stunden täglich arbeiten kann muss ich Grundsicherung beantragen. Meine Betreuuerin sagt: Ich bin noch zu jung dazu. Sollte noch mehr im Leben erreichen. Aber: Ich traue es mir einfach nicht zu. Ich schaffe es nicht zu arbeiten. Ich schaffe ja noch nicht mal die Schule. Ich habe in den letzten drei Jahren dreimal abgebrochen. Wie soll das bloß funktionieren.
Ich habe beschlossen nicht ins Berufsbildungswerk in Berlin zu gehen, weil ich dort in das Internat ziehen MUSS. Und das mache ich nicht. Wegen A* nicht. Und wegen den Katzen nicht. Ich will ein Leben mit ihm und eine Wohnung mit ihm. Und das nicht hier - sondern in Berlin. Ich muss raus aus dieser Stadt - hier ersticke ich einfach nur.
A* und ich waren eben essen - beim Chinesen. Es war eigentlich ganz schön. Mich haben nur die vielen Leute gestört. Das Essen war lecker und ich bin jetzt ganz schön voll gegessen.

Ich fühle mich trotzdem total ausgelaugt und leer. Kraftlos. Erschöpft. Morgen kann ich gott-sei-dank ausschlafen. Ich brauche dringend mal wieder längeren Schlaf - obwohl ich im Moment wieder sehr gut schlafe fühle ich mich immer müde. Ich kann einfach nicht genug Schlaf kriegen. Vielleicht kommt das von den vielen Medikamenten die ich im Moment nehme. Zuviele wohl gemerkt. Das stört mich allerdings nicht. Ich muss mich einfach betäuben im Moment - oder aufschneiden. Anders geht es nicht.
2.10.07 20:38


Ich möchte am Liebsten einfach nur Aufgeben. Ich fühle mich so wertlos - weil ich eigentlich nicht mal was leiste. Weil ich es nicht mal schaffe eine Schule zu beenden. Eine Ausbildung zu machen. Arbeiten zu gehen. Ich schaffe es gerade mal morgens meinen Freund wegzubringen und ihn nachmittags abzuholen. Bei diesem wenigen stoße ich schon an meine Grenzen. Wie also soll ich dann drei Stunden täglich - die ganze Woche lang - arbeiten. Etwas leisten?!
Ich will einfach nur Aufgeben. Mich selbst aufgeben und all das, was ich bis jetzt erreicht habe - laut Aussage anderer. Ich finde ich habe noch nichts im Leben erreicht. Ich überlebe einfach nur - mehr nicht.

Gerade fühl ich mich einfach nur noch schmutzig - von oben bis unten. Ich werde gleich duschen gehen um ihn wegzubekommen - diesen Schmutz. Diesen Dreck, der an mir und in mir klebt und einfach nicht verschwinden will. Ich habe den Drang in mir mich aufzuschneiden - von oben bis unten. Und ich weiß nicht, wielange ich es schaffe diesem Druck standzuhalten. Allem standzuhalten.
4.10.07 20:10


Ich fühle mich so schmutzig und dreckig. Und das obwohl ich gerade lange Zeit geduscht habe. Fast zu heiß - damit ich mich spüren kann. Ich habe meine Haut rot geschruppt. Aber das Gefühl ist wieder da und verschwindet einfach nicht. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich dieses Gefühl aushalten soll. Ihm standhalten.
Dazu bin ich vollkommen erschöpft. Kraftlos.
Ich möchte immer noch einfach nur: Aufgeben! Mehr nicht, nur das.
6.10.07 20:46


Ich habe das Gefühl, es war schon wieder zuviel Nähe. Halbnackt neben ihm zu liegen ist einfach schon zuviel. Mir ist so schlecht geworden als ich dort lag. Mein Bauch fing an weh zu tun. Am liebsten hätte ich mich zusammengerollt und einfach nur geweint.
Ich liebe ihn doch und schaffe es dennoch nicht seine Nähe zu ertragen. Und das, obwohl wir jetzt schon seit mehr als zwei Jahren zusammen sind. Ich habe das Gefühl das es schlimmer wird. Das ich es immer weniger aushalten kann - obwohl es doch schön ist. Obwohl es mir auf eine Art und Weise gefällt. Obwohl es gut tut.
Aber da ist eben die andere Seite - die die es nicht ertragen kann.
Ich weiß überhaupt nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich weiß es einfach nicht. Ich will ihm nicht vor den Kopf stoßen. Ich will ihn nicht verlieren. Ich sehne mich doch auch nach ihm - aber ich schaffe es einfach nicht es auszuhalten. Mein Körper rebeliert. Es ist als würde sich ein riesiges STOPP-Schild zwischen ihn und mich drängen. So fühlt es sich an. Ich hasse mich dafür das ich seine Nähe nicht ertragen kann. Ich hasse mich einfach nur dafür....
7.10.07 19:43


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