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Gestern war U* da - unsere Betreuerin. Ich mag im Moment immer nicht das sie kommt - wirklich nicht. Ich weiß nicht mal warum. Aber irgendwie ist es so. Ich will lieber meine Ruhe - mich vergraben in der Wohnung und nicht über irgendwas nachdenken was mit Aufgaben zu tun hat die die nächste Zeit zu erledigen sind. Naja.
Ich hab ihr gesagt das Frau M* gerne hätte das ich in die Tagesklinik gehen würde und das ich das nicht kann weil ich da nicht alleine hinfahre. Sie ist irgendwie aus allen Wolken gefallen das ich damit Probleme habe. Sie sagte ihr wäre gar nicht bewusst gewesen - bzw. wäre es ihr nie in den Sinn gekommen das ich solche Ängste habe weil A* und ich ja schon einiges unternehmen. Aber eben nur zusammen und ich nie alleine.
Dabei frag ich mich natürlich warum ihr das nicht aufgefallen ist weil ich doch schon mal gesagt habe das ich nicht alleine zu der Traumatherapie fahren will und kann. Ist das nicht eigentlich was wo man hellhörig werden muss?
Ach, keine Ahnung. Jedenfalls sagt sie das ich immer so stark wirke - so selbstsicher in allem. Und das ich immer von allem eine Ahnung habe und mich informiere. Das sie deshalb nie dachte das ich so Ängste hätte. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht das Gefühl das ich so wirke. Und selbst wenn ich es tu - warum hab ich dann nicht das Gefühl so zu sein? Schon seltsam.
4.12.08 11:26


An R*

Ich finde keine Worte für das was gerade passiert. Ich weiß nur das du wieder da bist - in meinen Gedanken, in meiner Erinnerung, in meinem Fühlen, in meinem Denken.
Ich weiß nur das ich mich am liebsten zerstören würde damit nicht du es bist der mich weiter zerstört. Immer weiter und weiter - und das, obwohl du nicht mal bei mir bist. Nicht mehr. Schon lange nicht mehr.
Ich will dir diese Macht nicht geben - diese Macht mich zu beherrschen - diese Macht meine Gedanken zu lenken - diese Macht mich noch immer zu zerstören obwohl du Vergangenheit bist. Ich will es nicht und doch kann ich nicht anders. Ich will doch hassen weil es wieder so weh tut - weil es mich hilflos macht - weil es mich zerstört. Immer weiter.
Der Gedanke das du lebst wie vorher macht mich krank. Du hast es nicht verdient glücklich zu sein - nach all dem. Nein - das hast du nicht. Ich will das du leidest. Einfach nur leidest. Kaputt gemacht wirst - so wie du es mit mir gemacht hast. Du hast kein Glück verdient. Keine Liebe. Rein gar nichts außer das Schlechteste vom Schlechten. Warum kann ich dich bloß nicht hassen? Warum tauchst du immer wieder auf? Warum zerstörst du mich weiter - und das, obwohl du soweit weg bist? Obwohl es vorbei ist?

Ist es das? - VORBEI?!
6.12.08 15:47


Am liebsten möchte ich im Moment nur noch schlafen. Schlafen und schlafen. Die Gedanken wegschlafen. Die Ängste wegschlafen. Die Erinnerungen wegschlafen. Einfach alles wegschlafen. Ein bisschen funktioniert das sogar muss ich sagen. Ich bin die letzten Tage um 19Uhr im Bett verschwunden. Ich brauch zwar elendig lang um einzuschlafen - schlaf aber bis morgens um 10Uhr durch. Meistens. Schlafen tut gut. Im Moment habe ich keine Alpträume - zumindest nicht allzu schlimme. Da bin ich froh drum.

Am Mittwoch kommt meine Betreuerin wieder. Ich will nicht das sie kommt. Ich will nicht das sie fragt wie es mir geht. Ich will nicht mit ihr reden. Ich will an nichts arbeiten. Dinge erledigen oder in Angriff nehmen. Ich will mich einfach vergraben können - in der Wohnung und im Schlafen. Niemanden die Tür auf machen. Nicht ans Telefon gehen. Einfach alleine sein mit A*. In der sicheren Wohnung. Im sicheren Bett. Ohne Erinnerungen. Ohne Ängste. Ohne Gedanken....
8.12.08 16:22


Ich will mich wegballern. Einfach weit weit weg. Weg von den Gedanken. Weg von der Vergangenheit. Fort von allem.
Ein paar Schnitte zieren meinen Arm. Es blutet - aber es blutet nicht genug weil alles noch da ist. Ich will weg aus mir. Einfach raus. Weit weit weg. Einfach nur weg.
8.12.08 17:35


Ich hab soviele Gedanken im Kopf. Erinnerungen. Die Vergangenheit. Und ich schaffe es nicht sie beiseite zu schieben - ihr weniger Platz zu geben. So wenig Platz wie sie einnehmen dürfte damit ich sie noch aushalten kann. Sie nimmt stattdessen fast alles ein.

Ich such gerade nach einem Stück Normalität. Nach Halt. Aber ich taumel nur umher und finde nichts. A* kann gerade keine Stütze sein. Ich kann ihm nicht offenbaren was mit mir ist. Wohin die Gedanken schweifen - was sie beinhalten. Er weiß sovieles nicht - sogar nach den 3 Jahren die wir jetzt zusammen sind. Er weiß es einfach nicht weil ich nicht in der Lage bin ihm all das irgendwie näher zu bringen. Ich kann es einfach nicht und bin auch froh das er kaum nach dem "vor ihm" fragt. Es ist wie ein schwarzes Loch in das ich ihn nicht blicken lassen kann - weil ich den Blick selbst kaum ertragen kann.

Wo find ich sie - die Normalität? Ein Stück davon?
Ein bisschen weniger Erinnerung. Ein bisschen weniger Angst. Ein bisschen weniger Fühlen. Ein bisschen weniger denken. Ein bisschen weniger Vergangenheit. Ein bisschen weniger von allem. Vielleicht auch von mir. Meinem Innern. Dem Chaos. Der Vergangenheit.
9.12.08 11:27


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