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R*

Ich frage mich - was ging bloß in dir vor? Warum bloß HAST DU MIR DAS ANGETAN? Du wusstest um meine Vergangenheit - du wusstet es. Ich habe es dir erzählt und du warst erst so verständnisvoll. Du wolltest mir Zeit geben - alle Zeit der Welt hast du gesagt. Und dann? Warum war das auf einmal so egal? Warum war ich auf einmal so egal?
Schon am 2ten Abend hast du gesagt das du mich liebst. Ja, das hast du. Ich wollte es dir glauben - ja, das wollte ich wirklich. Aber es war so zwiespältig - du warst es. Ich wollte das Gute in dir sehen - wollte dich verstehen. Ich habe versucht dir alles Recht zu machen - neben dir zu bestehen. Bestand zu haben. Und du? Du hast mich ausgenutzt. Meine Unwissenheit. Meine Gefühle. Einfach mich. Und ich? Ich hasse mich dafür das ich nicht früh genug verstanden habe was du wirklich im Sinn hast. Ich hasse mich dafür das ich nicht in der Lage war Stopp zu sagen - zu dir. Ich hasse mich dafür das ich mich niemals von dir hätte lösen können - wenn du es nicht beendet hättest. Ja, ich war so blind. Ich wollte geliebt werden - mehr nicht. Nur das. Einfach nur das.
Ich hasse mich dafür das du mich benutzen konntest - und dafür, das mein NEIN nicht laut genug war. Das du mich übergehen konntest. Einfach so. Weil ich zu leise war. Weil ich zu dumm war. Weil ich ...ja, weil ich verliebt war. Nicht das Schlechte in dir sehen konnte. Erst jetzt - und auch dafür hass ich mich.

Ich fühl mich schuldig und schäme mich. So sehr. Einfach so sehr. Dafür, das du mich benutzen konntest. Dafür, das ich dir vertraut habe. Dafür, das ich dich geliebt habe. Dafür, das ich so blind war. Dafür, das ich geradewegs in die Hölle gelaufen bin.

Ich kann den Gedanken nicht ertragen das ich diese Nächte mit dir - diese Tage - nicht vergessen kann. Das ich nichts von alle dem vergessen kann. Ich kann nicht ertragen das ich nur ein kleiner Stein in deinem Leben war - unbedeutend, vergessen. Und das du im Gegensatz dazu ein Felsbrocken warst - oder noch mehr. Der mich hindert - am Leben. Der mich hindert - zu lieben. Der mich beeinflusst in meiner Liebe zu A.

Wegen DIR kann ich seine Berührungen nicht ertragen. Wegen DIR habe ich Angst. Die ganze Zeit. Angst vor zuviel Nähe. Angst vor ihm - weil ich in ihm manchmal dich sehe. Weil du zwischendurch einfach auftauchst - mich einnimmst und alles unerträglich machst. Manche Berührungen sind die deinen - die ich sogar spüre wenn niemand mich berührt. Manchmal spür ich deine Hände und deinen Atem - obwohl es dich nicht mehr gibt. Dann fühl ich mich schmutzig und schuldig. Machtlos und gefangen. Nicht sicher in mir. So gar nicht.

Ich will nicht mehr das du soviel von mir einnimmst. Ich will nicht mehr das du immerzu bei mir bist. Ich will dich VERGESSEN. Dich und das was du mir angetan hast.

Aber, ich weiß nicht wie das gehen soll. Nein, das weiß ich einfach nicht.
3.1.09 17:33


Ich friere. Meine Finger sind eisig kalt. Ich würde mich gerne wärmen lassen - von A*. Aber das ertrag ich gerade nicht. Nicht mal den Gedanken daran.

Ich habe mich geschnitten. Aber irgendwie verschwinden die Gedanken nicht. Die Gedanken an IHN. Ich musste diesen Brief schreiben - auch, wenn er ihn niemals lesen würde. Weil er ihn sowieso nicht verstehen würde. Er hat nie verstanden was ich ihm erzählt oder geschrieben habe. Nein - gar nichts davon. Ich frage mich warum ich bloß so blind war. Warum er mir das antun konnte. Er hat rumerzählt was er getan hat - mit mir. Dafür schäme ich mich einfach nur. Ich schäme mich weil er es hinstellt - so hinstellt - als wenn ich es gewollt habe. Aber ICH WOLLTE DAS DOCH NICHT. Nein, ich wollte es nicht. Niemals. Es macht mich so machtlos. Ich schäm mich so - für alles mit ihm. Für das was er mit mir gemacht hat. Dafür, das er mich zwingen konnte. Dafür, das ich mich nicht gewehrt habe.

Ich würde mich gerne noch weiter schneiden. Ganz tief. Immer weiter - bis alles verschwindet. Ich hätte jetzt gerne eine Umarmung. Eine ohne mehr. Nur das. Und ich hätte gerne Tränen - um weinen zu können. Ganz viel. Aber da sind keine Tränen. Dabei hätte ich sie so gerne. Jetzt. Gerade jetzt. Ich würde gerne Worte finden - niederschreiben. Soviel schreiben bis alles fort ist. Weggeschrieben. Verschwunden - für immer.

Ich fühl mich so schmutzig. Ich will einfach nur raus aus meinem Körper. Weit fort. Ich will mich sicher fühlen können. In mir. Tief in mir. Aber das kann ich nicht und ich frage mich ob ich es jemals können werde.

Er hat soviel kaputt gemacht - und er hat es nicht mal begriffen. Gar nichts. Kein Stück von dem Ganzen. Nicht mal ein winziges Stück. Er hat sich entschuldigt - aber was bringen mir diese hohlen Worte ohne Bedeutung. Was bringt es mir wenn er nicht mal versteht was passiert ist. Wenn er es einfach nicht begreift. Begreifen will.

Ich wollte doch nur Liebe - Liebe. Und was habe ich gefunden? Meine eigene Hölle!!!
3.1.09 18:32


Ich habe Angst. Angst, das es nochmal passiert. Das A* mir das auch antun wird. Meine Grenzen überschreitet. Mein NEIN nicht hört - es nicht beachtet. Einfach über mich hinweg geht. Ich habe Angst vor seiner Nähe. Angst vor harmlosen Umarmungen. Angst vor Küssen. Angst vor ihm - obwohl ich das nicht sollte. Er ist nicht so - nein, das ist er nicht. Er akzeptiert bis heute das ich nicht mit ihm schl*fen kann. Schon seit mehr als 3 Jahren akzeptiert er das. Er hat mich nie gezwungen - zu nichts. Trotzdem habe ich Angst.
Es ist, als würde die Vergangenheit - die Täter - als würden sie mit ihm verschwimmen. Eins werden. Ich kann manchmal keine Berühung ertragen - es fühlt sich so an als wäre es ER. Einer von Ihnen. Ich will dass das wieder aufhört. Ich kann das nicht ertragen.

Dazu kommt dieser Scham. Ich schäm mich so sehr. Ich hasse mich für all das. Ich will mich nur aufschneiden - mich zerstören. Lieber mich selbst zerstören als R* mich zerstören lassen. Durch die Erinnerungen. Durch den Gedanken an ihn.
Durch alles was mit IHM zutun hat. Durch alles was passiert ist.

Mir ist jetzt übel. Ich fühl mich leblos. Ohne Halt. Ich stolpere hinein in etwas was ich nicht will. Ich verliere mich in mir und der Vergangenheit. Ich suche nach Normalität. Einem kleinen Stück Normalität. Aber ich kann sie nicht finden.

Warum ist der Weg zur Normalität so schwer? Ich weiß nicht ob ich es schaffe jemals mit dem umgehen zu können. Ich weiß nicht wie das gehen soll - wie es funktionieren soll.



" Wortlos starrst du gegen Wände,
fühlst keinen Blick der dich noch trifft.
Hast dich selbst schon längst verloren,
es sind nur Schatten die du siehst.
Unsichtbar bricht du zusammen,
fällst ins Leere und fühlst mich nicht.
Keine Wünsche mehr nach Vergebung,
bleibt nur die Angst die noch passiert.

Ist dein Weg so Weit,
ist dein Herz so schwer.
Ist dein Weg so weit,
dass du ihn nicht zuende gehst.
Ist dein Weg so weit,
ist dein Herz so schwer.
Ist dein Weg so weit,
dass du die letzten Tränen zählst. "

(Staubkind - Zu weit)


Ich würde am liebsten raus aus diesem Körper. Dieser ist beschmutzt. Benutzt. Verbraucht. Leergelebt. An ihm kleben schlimme Erinnerungen. Er ist schmutzig. So schmutzig. Und ich krieg den Schmutz nicht ab. Egal wielange ich unter der Dusche stehe - egal wie lange ich mich abschrubbe. Der Dreck bleibt. Der Schmutz bleibt. ER bleibt. Für immer?!
4.1.09 17:00


Ich habe gerade erfahren - von meiner Mutter - das K* aus Berlin wegzieht bzw. weggezogen ist. Kein Wunder also, das mein Brief zurückgekommen ist. Ich find das so unfair und fies das ich ihr so egal bin. Das nicht mal eine Nachricht kommt. Das ich einfach so verdammt scheiß egal bin.
Es fühlt sich scheiße an. So verdammt scheiße. Ich fühl mich verlassen und alleingelassen. So, das ich etwas so wichtiges für immer verloren habe. Wieso bin ich ihr bloß so egal geworden? Wieso interessiert sie sich nicht mehr für mich? Wieso bin ich ihr gleichgültig? So verdammt egal?

Es fühlt sich scheiße an. Einfach scheiße und mies.
14.1.09 17:04


K* ist fort. Vermutlich für immer fort aus meinem Leben. Wenn sie jetzt in München wohnt dann werde ich sie nie wieder sehen. Nie wieder eine Umarmung von ihr spüren. Ihr Gesicht sehen - ihre Augen. Die Vertrautheit fühlen. Nie wieder werde ich einfach zu ihr hin fahren können wenn ich nicht mehr kann. Nie wieder werde ich sie anrufen können um mit ihr meine Gedanken zu teilen. Nie wieder wird sie zu mir kommen - mit mir schreiben - mit mir lachen - mit mir weinen.

Es fühlt sich wie Sterben an sie verloren zu haben. Es fühlt sich wie Sterben an das sie einfach so verschwunden ist. Es fühlt sich wie Sterben an ihr so egal geworden zu sein.

Das sie einfach so fort geht ohne mir irgendwas zu sagen - das zeigt doch nichts andres als das ich ihr total egal bin. Was ist bloß passiert dass das passieren konnte? Was bloß? Wir waren immer zusammen - wie Schwestern. Von klein auf. Wir waren immer unzertrennlich. Wegen ihr habe ich den Schritt gewagt nach Berlin zu ziehen. Und jetzt? Jetzt ist sie einfach für immer verschwunden. Fort. Weg. Vorbei. Für immer. Einfach vorbei.


Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre fühle ich mich einfach so schmutzig. Ich fühle Hände auf mir. Fühl mich unsicher und ohne Halt. Ich taumel in Verzweiflung und Angst. Ich taumel in der Vergangenheit - so, als wäre sie noch immer die Gegenwart.


Ich werde jetzt meinen Bedarf nehmen. Mich betäuben. Ich sehne mich nach Betäubung und danach mich zu schneiden. Tief in mich zu schneiden - bis alles aufhört. Bis es vorbei ist. Damit alles verschwindet. Einfach verschwindet. Aus mir - von mir. Einfach fort.
16.1.09 16:41


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