Mein erster Webblog
Menü

~Start
~Über...
~Gästebuch
~Kontakt
~Archiv
~Süchtig?
~RSS

Kategorie



Themen



Links



R.

Mich konnte er benutzen und behandeln wie ein Stück Dreck. Er hat mir nur weh getan - mich unter Druck gesetzt - belogen - betrogen - mir vorgeglaukelt er würde mich lieben, alles für mich tun. Er hat mich gezwungen - soviel zerstört. Ich war einfach nur ein Stück Dreck für ihn. Dabei habe ich ihn geliebt - Hoffnung gehabt und ihm so vertraut.

Und jetzt? Er ist verheiratet, hat ein Kind. Das habe ich vorhin erfahren. Es ist nicht fair oder?

Wieso konnte ich nicht diejenige sein die er liebt? Ich hätte doch alles für ihn getan. Aber er - er hat es nie ernstgemeint. Mich mit Füßen getreten. Mich zerstört.

Es ist einfach nicht fair. Nein, das ist es nicht.

Ich würde seiner Frau und seinem Kind so gerne sagen was für ein Schwein er ist. Was er getan hat. Er hat nicht verdient glücklich zu sein nach all dem was passiert ist. Wieso hat er das was ich haben will?

Ich will auch irgendwann ein Kind verdammt - und wegen ihm funktioniert das nicht. Ich kann mich ja nicht mal viel anfassen lassen von A. ohne das ich an ihn denken muss.



Ich kann das nicht aushalten!
6.8.09 17:40


Ich fühl mich als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen - mich in den Abgrund gestürzt. Und da liege ich nun und weiß einfach nicht was ich tun soll um wieder nach oben zu kommen.

Ich war gestern zu einem Vorgespräch in einem Institut für Verhaltenstherapie hier in Berlin. Dort kann man mit sich ausbildenden Therapeuten arbeiten und da ich einfach keine Traumatherapeutin finde habe ich von Frau M. den Tip bekommen dort mal hinzugehen.

Da saß ich nun in diesem Zimmer - der Therapeutin gegenüber. Oh gott und sie hat soviel gefragt. Sie war lieb und nett - aber sie hat so tief in mir gegraben das mir das erste Mal seit langem bewusst geworden hast wie tief das alles sitzt.
Sie war selbst völlig schockiert darüber wie tief meine sozialen Ängste reichen und welchen Ausmaß die Traumata da angerichtet haben. Dabei hat sie dazu soviel gefragt das ich mich jetzt einfach nur noch schutzlos und bedroht fühle. Ich war zwischendurch sooft davor zu heulen - aber es ging dann doch irgendwie zu unterdrücken.

Sie sagt sie weiß nicht ob sie überhaupt eine Therapeutin bei sich findet die sich zutraut mit mir zu arbeiten. Das war krass irgendwie.

Besonders hat sie mir bewusst gemacht das ich mich nur deshalb stabiler fühle weil ich alles vermeide was mir Angst macht und womit ich Schwierigkeiten habe. Und ja - sie hat Recht. Wenn ich mit nichts konfrontiert werde dann fühlt es sich auch nicht furchtbar an. Dann geht es mir soweit okay.

Und jetzt wo das alles bewusst in mir sitzt weiß ich gar nichts mehr. Absolut nichts.

Sie sagt sie will an den Ängsten zuerst ansetzen - mit mir Übungen machen: Ubahn fahren, zum Arzt gehen, etc.

Als sie das sagte sträubte sich alles in mir: Ich kann das nicht. Wie denn auch?

Das sieht alles so viel und riesig aus das ich nicht weiß wie ich das schaffen soll. Ich habe den Drang davor davon zu laufen und nichts zu machen. Dabei weiß ich dass das auch nicht die Lösung ist - aber ist die Lösung denn so eine Therapie?


Ich habe solche Angst verdammt und ich glaube ich renne eher davor davon als endlich anzusetzen.


Ich weiß nicht was ich tun soll - absolut nicht.
20.8.09 14:19





Copyright ShadowSun Foto by: DeviantArt
Gratis bloggen bei
myblog.de