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An B*

Die letzten Tage muss ich an dich denken. Immer wieder. Ich habe was gelesen was ich besser nicht hätte erfahren dürfen. Es hat mich einfach nur durcheinander gebracht. Ich kann nur noch darüber nachdenken. Über dich und über mich. Über unser "Wir" was es mal gab.
Die Zeit ist Vergangen. Die Zeit der Wut zwischen uns. Die Zeit des Streitens. Die Zeit der Angst vor dir. Ja, in den letzten Monaten mit dir hatte ich nur noch Angst. Vor dir - vor deinem Geschreie - deiner Wut - deinem Unverständnis - deinem "Hart-Sein" - deiner Ungerechtigkeit. Vor dem, was aus uns geworden ist - vor dem, was passiert ist. Und auch vor dem was mit mir war - meiner Wut - meiner Verzweiflung - meinem Schreien - meiner Angst.
Es ist alles entglitten - es war nicht mehr schön. Da war keine Vertrautheit - kein Verständnis. Es war alles fort was uns einmal verbunden hat.

Als ich dich wieder kennengelernt habe da war ich so froh jemanden gefunden zu haben der all das was mit mir ist versteht. Dem ich mich anvertrauen kann. Dem ich mich offenbaren kann. Du hast mich sooft getröstet - mich im Arm gehalten - mich beschützt vor fremden Männern die mir zu nah kommen wollten. Du hast meine Wunden versorgt wenn ich mich geschnitten habe. Du hast mit in meinem Bett geschlafen wenn ich nachts nur noch Angst hatte und nicht allein sein konnte. Du hast deine Mutter dazu überredet das ich bei euch wohnen kann - weil ich zuhause raus musste.
Du hast soviel getan. So viel. Alles eigentlich.

All das ist wieder da. In mir. Ich hab es die letzten Monate nur noch ausgeblendet.

Du hast mich so schlecht behandelt auf einmal. Meine Ängste waren egal - ich sollte funktionieren. Ich hab es versucht - aber ich hab es einfach nicht geschafft. Du hast mich unter Druck gesetzt - gar nichts mehr verstanden. Du warst so anders - ich konnte einfach nur noch Angst haben. Selbst A* hatte sie. Das Zusammenwohnen mit dir war die Hölle. Ich wollte nur das es vorbei geht. Mehr nicht.

Und nun les ich das und all das von vorher ist wieder da. All das Verständnis. All die Anteilnahme. Das Gefühl der Vertrautheit. Und all das was "danach" passiert ist ist einfach nur noch verworren. Ich weiß nicht mehr was richtig ist und was falsch. Ich weiß nicht ob ich überreagiert habe. Ob es nicht doch mein "Krank-sein" war was alles zerstört hat.
Ich fühle mich auf einmal so schuldig - habe Angst dir einfach Unrecht getan zu haben. Auf der anderen Seite seh ich all das Schlechte. Ich kann es nicht mehr einordnen. Ich kann gar nichts mehr.

Ich habe das Gefühl etwas sehr Wertvolles verloren zu haben. Etwas, was es nie wieder so geben wird.

Seit der Sache mit dir - unserer gemeinsamen Zeit - unserem Paradies und unserer Hölle - will ich niemanden mehr so nah an mich lassen. Keine Freundschaften mehr. Ich habe nur noch A*. Es hat soviel kaputt gemacht in mir. Ich kann einfach niemanden mehr so ein Vertrauen schenken - ich hab Angst völlig zerstört zu werden. Nochmal so eine Zeit - das schaff ich nicht.


Seit gestern hätte ich gerne Kontakt zu dir um mich zu entschuldigen - für alles. Weil ich das Gefühl habe Schuld zu sein. Unrecht zu tun. Alles so schlimm gemacht habe. Aber es geht nicht. In mir drin weiß ich dass das niemals sein darf. Ich darf mich niemals wieder auf dich einlassen - auf so eine Freundschaft. Schon allein weil du mit R* befreundet bist. Dem Typen der mich so zerstört hat. Allein weil du so angsteinflößend warst die letzten Monate unserer gemeinsamen Zeit. Allein, weil ich weit fort gezogen bin um nur weitgenug von euch weg zu sein. Um wieder leben zu können. Um neu anzufangen.
Und letztendlich irgendwo in mir ist, das ich Recht hatte mit dem was ich getan habe. Irgendwo - ja irgendwo. Ich muss es nur wieder finden. Damit - ja, damit - ich nicht mehr so durcheinander bin. Damit ich wieder weiß das ich im Recht bin. Damit ich weiß das es richtig war. Damit ich weiß das es vorbei ist. Für immer.

Aber eins ist sicher: Mit dem Verlust dieser Freunschaft habe ich auch ein Stück von mir selbst verloren. Ein großes Stück und ob ich dieses Loch jemals stopfen kann: Ich weiß es nicht.



Thank you for
The letters that you thought you wrote in vain
And for
The times you chose to stand out in the rain
And wait
For me
For me

....

You
You understand my pain
From this I gather strength
In that we are the same

...

The life I live would never be the same
Without you here
You here
You here
Without you here


(Staind - Reply)
10.12.08 11:33
 


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