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Ich war heute bei Frau M. Es war ganz okay - aber die Fahrt hin- und zurück war total schlimm. Die U-bahn war total voll. Ich hass das so. Überall starren irgendwelche Menschen. Alles ist eng. Alles wurde wieder so unwirklich auf einmal. Ich wollte nur raus - das es vorbei geht. Jetzt hämmert mein Kopf und meine Augen tun weh. Ich bin völlig erschöpft.

Frau M. hat gefragt wie es mir geht. Ich habe gesagt das ich das nicht weiß. Das es immer mal wieder wechselt. Zwischendurch ist alles okay. Dann bin ich auf einmal furchtbar traurig. Oder furchtbar hoffnungslos. Furchtbar ängstlich. Und dann sind da auch noch die Intrusionen die immer wieder kommen.
Sie hat gefragt ob es was neues von der Traumatherapeutin gibt - gibt es aber nicht. Sie hat gesagt das ich vielleicht nochmal anfragen soll wie lange es noch dauert bis die Therapie beginnen kann. Ich hab dann gesagt das ich mich nicht traue weil ich das Gefühl habe der Therapeutin auf die Nerven zu gehen wenn ich nachfrage. Sie hat dann gesagt das ich das bestimmt nicht tu - auch, wenn ich das Gefühl habe. Und sie meinte das sich das Gefühl bei mir zu schnell einstellt - hat gefragt ob ich öfter das Gefühl habe zu nerven wenn ich irgendwas frage. Ich habe gesagt dass das oft so ist.
Sie hat mir dann erzählt das in der Ambulanz nächstes Jahr vermutlich eine Psychologin anfängt zu arbeiten und wenn sie Erfahrungen mit Traumatherapie hat könnte ich sie auch bei ihr machen. Je nachdem was schneller geht. Sie kennt die neue Psychologin allerdings noch nicht und kann mir deshalb nichts genaueres sagen.
Die Diagnostik die ich machen möchte dauert auch noch - sagt sie. Der Psychologe ist ziemlich überlaufen und sie meint vielleicht kann das dann auch die neue Psychologin mit mir machen.
Frau M* sagte dann noch wenn es mir bei der Diagnostik nur darum geht die PTBS für's Versorgungsamt als Diagnose feststehen zu lassen das sie mir das auch so bescheinigt weil sie sagt ich hätte das definitiv. Ich habe aber gesagt das ich auch die Ängste abklären möchte und auch, ob ich wirklich eine Persönlichkeitsstörung habe - oder ob sich was verändert hat. Sie sagte dann das ich leider noch warten muss. Was okay ist. Eilt ja auch nicht denk ich.

Sie hat dann noch gefragt wie es mit A. läuft. Ob wir uns manchmal streiten. Ich hab gesagt das wir uns nie streiten - das er nur manchmal sauer auf mich ist weil ich ihn anzicke. Aber dass das nicht oft passiert. Sie sagt das sie das Gefühl hat unsere Beziehung sei sehr hamonisch - das wir uns gut ergänzen. Ist ja auch so.
Aber am liebsten hätte ich gesagt das es da trotzdem so ein paar Probleme gibt. Das ich seine Nähe im Moment fast nie ertrage. Manchmal nicht mal eine Umarmung. Aber ich hab mich nicht getraut das zu sagen.

Ich habe auch nicht davon erzählt wie große Angst ich vor der Fahrt zu meinen Großeltern am 9.1. habe. Vor der Autofahrt auf der Autobahn. Ich hab so Angst das was passiert - das der Reifen platz oder ein Unfall passiert. Aber auch das hab ich mich nicht getraut. Ich hätte es gern angesprochen - aber wie?! Ich denk immer das es nicht wichtig ist was mit mir ist - uninteressant und nicht schlimm.
22.12.08 18:52
 


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