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Ich hatte gestern einen ziemlichen Einbruch und mir geht es heute auch immer noch psychisch mehr als schlecht.

Ich hatte gestern die zweite Therapiestunde bei der Therapeutin. Ich kam mit dem Gedanken dort hin das ich mit ihr darüber sprechen kann wie schwierig die letzte Woche war. Aber dazu kam es gar nicht. Sie wollte etwas zu den Beziehungen wissen die ich seit meiner Kindheit hatte - bis jetzt. Wie ich zu dem Menschen geworden bin der ich jetzt bin.

Anfangs ging es nur um kindliche Erinnerungen, um das Verhältnis zu meinen Eltern, zu meiner Oma. Das war schwer genug und hat soviel wachgerufen. Meine Jugend war nicht einfach und gerade weil ich meine Eltern am Wochenende seh mochte ich daran eigentlich nicht denken.

Aber irgendwann - ja irgendwann kam das Thema auf meine erste Beziehung mit R. und nachdem sie wusste das meine PTBS daraus entstanden ist hörte sie trotzdem nicht auf zu fragen. Sie fragte und fragte und fragte immer weiter. Auch zu meiner Kindheit und dem was passiert war.

Ich war unfähig mich abzugrenzen - in mir schrie alles nur NEIN NEIN NEIN. Und trotzdem habe ich geredet. Dabei zitterte ich - bekam Bauchschmerzen und mir wurde übel.

Danach war die Stunde zu Ende und ich musste mit U. nach Hause fahren. Der Weg war unendlich lang - ich habe sooft die Augen geschlossen und gehofft das ich zuhause bin wenn ich sie öffne.

Ich schäm mich so das sie jetzt so etwas weiß. Ich schäm mich weil es gefilmt wurde. Und ich fühl mich schuldig daran das es mir jetzt so schlecht geht. Es ist meine Schuld irgendwie.

Ich habe gerade das Gefühl das ich sie nie wieder sehen will - nie wieder mit ihr sprechen.

Ich fühl mich schutzlos und möchte mich nur verkriechen. Mir ist gerade alles zuviel und ich würde gerne mit Frau M. reden - aber das geht nicht.

Ich wein die ganze Zeit und kann einfach nicht mehr. Ich kriege das alles nicht mehr aus meinem Kopf. Ich habe Angst und fühl mich haltlos, schutzlos und bedroht.
2.10.09 10:46
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


deaf heart / Website (2.10.09 21:54)
Dieses alte gedicht von mir habe ich letztens wiedergefunden und ich musste dabei an dich denken. Du fehlst mir =(

Sehnsucht fühlt sich an wie Hunger
Hilfloses Mädchen
Ertrinkend im Kummer
Ein Herz, dass nicht mehr singt
Eine Hand der nichts gelingt
Der Verstand der nun zerspringt
Sie zittert
Am Himmel ein drohendes Gewitter
Im Herzen ein Splitter
Niemand ist dort
An diesem seltsamen Ort
Keiner war je da
Und die Schmerzen sind so klar

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