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~Erinnerungen

Ein Tag im März 2003

Ich war einige Tage bei Sb* in Hamburg. Es war eine schöne Zeit gewesen und ich war sehr traurig wieder fahren zu müssen. Ich musste abends alleine mit dem Zug nach Hause fahren - 3 1/2 Stunden Fahrt mit öfter umsteigen. Ich war ein bisschen unsicher - weil ich zuvor nie wirklich Zug gefahren war. In Bremen musste ich einen Zwischenstopp einlegen. Als ich dann später zum Gleis ging stand der Zug schon dort. Ich wusste nicht ob es der richtige war also fragte ich einen älteren Mann der im Zug stand wohin dieser fuhr. Er antwortete mir das ich richtig sei und ich stieg ein. Ich dachte mir auch nichts dabei und setzte mich einfach auf einen Platz. Der Zug fuhr dann los. Im Abteil war niemand außer mir. Kurz nachdem der Zug losgefahren war setzte sich der Mann zu mir. Direkt neben mich. Mir kam das komisch vor und ich wollte das auch eigentlich nicht. Er fing an sich mit mir zu unterhalten - über sein Leben. Er erzählte mir viel Schlimmes was ihm widerfahren war und ich war schon betroffen weil mir Leid tat was ihm alles passiert war. Irgendwann fing er an meine Hand zu halten. Meinen Arm zu streicheln. Sich an mich zu drücken. Mir Küsse aufs Haar und auf die Stirn zu geben. Ich ekelte mich vor ihm und wollte nur weg. Aber ich war allein im Abteil mit ihm. Irgendwann kam der Schaffner und sah mich komisch an. Der Mann sagte er gehöre zu mir. Ich traute mich nicht etwas anderes zu sagen. Und so ging das ganze weiter bis ich umsteigen musste. Ich hatte solche Angst. Angst das er mir folgen würde. Das er noch schlimmere Sachen mit mir machen würde. Er stieg nicht in den nächsten Zug ein.
Zuhause ekelte ich mich nur noch. Musste die ganze Zeit ein kleines Licht anmachen. Und viel Musik hören - weil ich die Stille und die Dunkelheit nicht ertrug. Ich weinte mich in den Schlaf. Ich kam mir so benutzt vor. Und ich hatte Angst. So wahnsinnige Angst....
29.3.08 20:09


R* und ich - das Ende

Meine Großeltern waren nicht da und da beschloss ich zuhause eine kleine Party zu schmeißen. R* kam, S* und Si* und B*. Dann kam noch ein Bekannter von Ihnen mit und R*'s kleine Schwester V*. Sie war gerade mal 14 Jahre alt. R* beachtete mich den ganzen Abend nicht. Küsste mich nicht. Reagierte auch auf nichts. Stattdessen füllte er seine kleine Schwester ab - bis sie kotzend überm Klo hing. Ich war fertig. Alle waren eigentlich betrunken - wir saßen draußen und haben Gegrillt und ein bisschen Musik gehört. Irgendwann kam R* dann zu mir und sagte er müsse mit mir reden. Wir gingen nach oben. Er sagte: "Ich will nicht mehr mit dir zusammen sein - ich mache Schluss. Du willst ja nicht mit dem Schneiden aufhören und überhaupt ist das alles viel zu kompliziert mit dir. Ich hab da einfach keinen Bock drauf!" Aus war es. Ich war nicht mal geschockt. Ich habe gar nichts mehr gefühlt. Nichts. Er ging dann wieder runter und ließ mich alleine oben sitzen. Ich telefonierte einen kurzen Moment mit M* - einem Freund. Dann kam Si* hoch. Sie fragte mich was passiert war und ich sagte es ihr. Sie sagte sie klärt da und ging zu S*. Der schickte R* sofort nach Hause damit ich ihn nicht mehr sehen musste. Ich saß danach lange mit S* auf der Treppe - er sagte mir er hätte R* vor die Wahl gestellt: Mich entweder vernüftig und fair zu behandeln oder mit mir Schluss zu machen. Eben weil er mich wie ein Stück Dreck behandelte.

Während alle weiterfeierten bekam ich von R* eine Sms. Genau bekomm ich nicht mehr zusammen was er schrieb. Aber es war etwas in der Art wie: "Wegen dir darf ich jetzt den ganzen Weg latschen. Zieh ruhig alle auf deine Seite - dabei bist du doch die jenige die an allem die Schuld trägt."
Ich war fertig. Glaubte ihm. Ich sagte es niemanden und ich schrieb ihm auch nicht zurück. Ich war gar nicht richtig da während alle anderen noch feierten.
4.3.08 15:53


R* und ich - kurz vorm Ende

[Ich lasse jetzt erstmal einen Abend aus der mich besonders mitgenommen hat und schreibe lieber den Schluss - das Ende sozusagen. Bzw. diesmal: Kurz vorm Ende. Weil ich den besagten Abend gerade nicht rekonstruiieren kann ohne in der Erinnerung stecken zu bleiben...]

Die nächsten Tage nach dieser Nacht waren wir nicht mehr alleine. Er ließ immer jemanden kommen wenn er wusste das ich zu ihm kam. Einen Nachmittag war da ein wildfremdes Mädchen und sie saß in seinem Zimmer. War vertrauter mit ihm als ich das Gefühl hatte mit ihm zu sein. Er beachtete mich kaum noch. Er küsste mich nichtmal mehr.

Einen anderen Abend gingen wir zu seinen Nachbarn. Den ganzen Abend behandelte er mich wie Dreck. Wir redeten nicht mehr. Er ließ mich links liegen. Beachtete mich nicht. Wenn ich ihn küssen wollte drückte er mich weg. Ich fühlte mich hundeelend und wusste überhaupt nicht was ich falsch gemacht hatte. Mir ging es schlecht und ich suchte die ganze Schuld bei mir. Mit dem gleichen Gefühl ging ich nach Hause und mit dem gleichen Gefühl wachte ich am nächsten Tag wieder auf. Aber ich fand nicht heraus was ich getan hatte das er mich so behandelte als wäre ich bloß ein Gegenstand.
4.3.08 15:43


R* und ich ---- noch weiter

An einem Abend lagen wir wieder auf dem Bett und küssten uns. Ich schob ihn wieder weg. Irgendwann hörte er auf. Einfach so. In seinen Augen waren Tränen. Er fing an zu weinen und ich wusste nicht warum. War völlig durcheinander deshalb. Er wollte mir nicht sagen warum. Er drugste nur herum. Irgendwann sagte er dann etwas in der Art (oh gott eigentlich trau ich mich gar nicht das zu schreiben...hmm...): "Weißt du eigentlich das es Männern weh tut wenn sie so geil sind und dann nicht ran dürfen? Das tut richtig weh. Höllisch." Dann ging er aufs Klo und ließ mich mit meinen Gedanken alleine. Ich glaubte ihm - woher sollte ich auch wissen das er log. Das er es nur sagte und sich ausdachte um mich rumzukriegen. Ich hatte keine Ahnung vom männlichen Geschlecht oder von Männern allgemein. Er wusste das ich das nicht wusste - deshalb hat er das gesagt. Glaube ich zumindest. Oh man - mir wird ganz schlecht wenn ich daran denke


Den ganzen restlichen Abend hatte er kein anderes Gesprächsthema außer, das er "da unten" Schmerzen hatte. Und das wegen mir. Nur wegen mir. Sagte er. Mir ging es richtig schlecht. Er tat mir so leid und ich war völlig fertig mit der Welt. Völlig. Er war so glaubhaft - warum hätte ich ihm auch nicht glauben sollen?!?
1.3.08 15:10


R* und ich ----weiter

Jeden Tag den wir uns sahen und alleine waren gegen Abend lagen wir auf seinem Bett. Wir küssten uns - was anderes wollte ich nicht. Er ging immer weiter. Fasste mich an. Ich schob seine Hand oft weg - ich weiß gar nicht wieoft. Ich wollte das einfach nicht - aber er machte es immer wieder. Jeden Abend schob er mich dann irgendwann zur Seite. Schubste mich richtig weg und meinte: "Immer machst du mich >geil< und dann darf ich nicht weiter machen - weißt du eigentlich wie fies das ist?!" Er sagte es immer wieder - ich glaube, irgendwann habe ich es selbst geglaubt. Mir ging es mies und ich hasste mich das ich nicht weiter wollte. Das ich es einfach nicht KONNTE.
Regelmäßig fing ich zuhause an zu zittern. Schnitt mich wieder. Ich kam mit dieser vielen Nähe einfach nicht klar.

Wenn wir mit anderen waren beachtete er mich fast gar nicht mehr. Er ließ mich spüren wie sauer er darüber war das ich nicht mit ihm schlafen wollte. Zuhause weinte ich viel. Aber ich redete mit niemanden darüber. Ich dachte das er okay zu mir war und das ich die jenige wäre die sich einfach nur anstellte.
S* hatte mitlerweile mit ihm geredet. Er meinte er hätte R* erklärt das er mir Zeit lassen müsse. Er hatte daraufhin aber wohl nur gesagt: "Weißt du eigentlich wie lange ich keinen Sex mehr hatte?!"
25.2.08 15:18


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