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Heute war das Vorgespräch bei einer Therapeutin. Sie heißt Frau B*. Sie arbeitet tiefenpsychologisch und macht sowohl EMDR-Therapie als auch Psychodynamische Imaginative Traumatherapie. Sie ist schon etwas älter - aber sehr sympatisch.

Zuerst hat sie meine Karte eingelesen und mich gefragt wie ich sitzen möchte - sie hat nämlich verschiedene Sitzmöglichkeiten. Was ich auch irgendwie beeindruckend fand. Allerdings hat mich ein bisschen der Abstand von meinem Sessel zu ihrem gestört - zumindest anfangs. War ein bisschen weit auseinander hatte ich so das Gefühl.
Wir haben dann erstmal über mich geredet. Was für Therapien ich bis jetzt gemacht habe und warum ich eine Traumatherapie machen möchte. Wer mir das halt angeraten hat. Und darüber wie mich das Trauma im Alltag beeinträchtigt: Schlafstörungen, Alpträume, Svv, Intrusionen, Flashbacks. Darüber das es mich manchmal in allem beeinflusst und manchmal nicht ganz so schlimm. Über Ängste haben wir gesprochen - darüber ob ich mir zutraue den Weg zu ihr dann auch alleine zu beschreiten. Über meine Betreuuerin und wobei ich mit ihr Hilfe brauche.

Als ich ihr von meinen Alpträumen erzählt habe und ihr erzählt habe wie sehr die mich manchmal noch im Alltag beeinflussen weil ich manchmal nicht zurück in die Realität finde hat sie mich gleich gefragt ob ich die Tresorübung schonmal gemacht habe. Sie hat sie mir dann gleich erklärt und mir gesagt das ich das ja mal probieren kann wenn ich wieder so schlecht träume. Das es aber nicht gleich klappen wird und das Zeit braucht. Dann hat sie mich gefragt ob ich überhaupt schonmal mit Imagination in Berührung gekommen bin. Habe ihr dann gesagt das ich bei der Krisenintervention zwei/drei mal den Sicheren Ort gemacht habe - das ich das aber noch nicht anwenden kann. Sie sagte dass das wohl normal ist soweit. Dass das viel Zeit und Übung braucht...

Über meine Eltern haben wir geredet und über den Umzug nach Berlin. Ob mir das gut getan hat und wie ich mich hier fühle. Ob es Menschen in meinem Leben gibt die mir Halt geben. Da habe ich dann ein bisschen von meinem Freund erzählt. Auch davon, das er psychisch auch nicht ganz gesund ist. Sie meinte man kann sich trotzdem Halt geben und wenn das bei uns funktioniert ist das ja schön.

Dann hat sie mich noch gefragt was ich schulisch so gemacht habe und ob ich eine Ausbildung habe. Habe ihr dann gesagt das ich die Sozialassistentin gelernt habe und die Erzieherausbildung abbrechen musste. Sie meinte das ist oft so das wenn ein Trauma aufbricht man nicht mehr in der Lage ist eine Ausbildung zu schaffen und die dann abbrechen muss. Sie meinte aber auch das wenn das mein Traum ist mit Kindern zu arbeiten ich das in ein paar Jahren mit Sicherheit nochmal probieren kann wenn mir danach ist. Sie meinte so eine Therapie kann da schon viel verändern und so eine schlimme Zeit die man durchgemacht hat kann man auch als Stärke in so einem sozialen Beruf sehen. Eben weil man dann Kinder in schlimmen Situationen und die die besonders schwierig sind wohl besser verstehen kann und mehr Einfühlungsvermögen besitzt. Das hat mich schon tief beeindruckt denn ich liebe diesen Beruf und die Arbeit mit Kindern. Aber ich habe diesen Traum irgendwie schon aufgegeben - so ein bisschen. Eben weil mir gesagt wurde das ich das nie schaffen kann wenn es mir so geht und ich das ja auch gemerkt habe. Aber ich habe nie darüber nachgedacht das es mir vielleicht in ein paar Jahren besser geht und ich das dann doch machen kann. Hat mir irgendwie ein bisschen Hoffnung gemacht.

Wir haben dann noch über meinen Alltag geredet. Sie hat mich gefragt wie so ein Tag bei mir so aussieht und was ich so mache. Was ich für Hobbies habe. Und auch was für Zukunftspläne ich habe. Ich hab gesagt ich weiß nicht genau. Die Zukunft ist soweit entfernt im Moment - ich hab da eigentlich gar keine wirklichen Pläne. Eben weil ich einfach so sehr in diesen Krankheiten gefangen bin. Das hat sie verstanden und meinte das ich auch noch sehr jung bin und ich noch genug Zeit habe um realistische Zukunftspläne zu entwickeln und das im Laufe einer Therapie auch dazu kommen kann.

Dann hat sie mich noch gefragt wieviele traumatische Situationen ich erleben musste - ob es weniger als 10 oder mehr als 10 waren! Sie hat mir auch gleich erklärt warum sie das gefragt hat: Eben weil bei vielen Situation mehr Therapiezeit eingeplant werden muss. Sie hat dann gesagt sie fragt mich bewusst nicht nach dem was mir passiert ist weil man das nicht aufreißt wenn man noch nicht in der Lage ist das vernünftig wegzupacken. Und mich das ja in ein tiefes Loch reißen könnte. War ich sehr dankbar drüber und fand ich sehr lieb von ihr.

Gegen Ende hin hat sie mich dann gefragt ob ich irgendwelche Fragen habe. Aber mir ist nur eingefallen wie so eine Traumatherapie bei ihr aussieht. Da hat sie mir dann erklärt das sie zwei Arten von Traumatherapie anbietet und die bei Bedarf auch mischt. Das EMDR schnelleren Erfolg bringt aber auch heftiger ist. Und das die PITT vorsichtiger ist und man da mehr Kontrolle drüber hat. Das man sich die traumatischen Situationen dann z.b. mit Hilfe von einer speziellen Fernsehtechnik anschaut. Fand ich sehr gut das sie mir das so erklärt hat.
Sie meinte aber das A und O der Therapie wäre erstmal die Resourcenarbeit. Viel Stabilisierung. Und das dafür auch die meiste Zeit für draufgehen würde.

Sie hat mir dann noch erklärt das sie wenn ich bei ihr anfangen möchte gerne mit meiner ehemaligen Therapeutin Kontakt aufnehmen möchte - wegen den übrigen Stunden und weil sie dann ein bisschen mehr über mich und den Therapieverlauf erfährt. Sie meinte dann noch das ich mir mit der Entscheidung Zeit lassen kann. Das ich ihr noch Emails schreiben kann wenn mir Fragen einfallen. Und hat mir ihre Karte mit der Emailadresse gegeben. Dann hat sie gesagt das sie ab Sommer mit mir anfangen könnte: Juli wahrscheinlich. Und das auch macht wenn die Therapiegenehmigung wegen der zwei Jahre erst im Oktober kommt. Das sie die Stunden dann vorzieht wenn ich das möchte. Fand ich voll toll.

Im Großen und Ganzen habe ich ein gutes Gefühl bei ihr. Sie war einfühlsam und nett. Sympatisch. Und das wirklich. Und sie hat mir auch gleich gesagt das sie sich die Arbeit mit mir vorstellen kann.
14.4.08 17:04


Die Therapeutin die ich ganz zu Anfang angerufen habe und die das eine mal zu meiner Betreuuerin so blöde war (hat sich ja danach rausgestellt das sie sich doch an mich erinnern konnte) - hat mich vorhin angerufen. Nächste Woche Freitag ist das Erstgespräch. Am 10.04. um 10:30h. Höchstwahrscheinlich. Vielleicht muss ich noch absagen und es verschieben weil meine Betreuuerin wahrscheinlich nen anderen Termin zur gleichen Zeit nicht verschieben kann. Alleine fahr ich da nicht hin - das krieg ich nicht hin. Muss dann umsteigen und mit den Verkehrsmitteln fahren und das krieg ich alleine nicht gebacken. Deshalb muss sie mit. Aber ich freu mich erstmal das sie wirklich angerufen hat. Scheint so als wenn das wirklich langsam wird. Auch wenn es mir große große MEGA Angst macht.
1.4.08 19:37


Ich hab am 14.04. ein Erstgespräch bei einer Psychologin die Traumatherapie macht. Hätt ich heute gar nicht mit gerechnet. Mal sehen wie es wird. Ansonsten haben wir nichts wirklich erreicht. Ich hab auch nicht angerufen - ich kann das im Moment nicht. Bin sehr froh dass das meine Betreuuerin gemacht hat. Also doch noch was positives am heutigen Tag. Immerhin etwas...
31.3.08 17:45


Mich hat gerade eine Therapeutin zurückgerufen. Bzw. sie hat angerufen und sofort aufgelegt und dann hab ich einfach mal zurückgerufen weil ich ja wissen wollte wer das war. Sie meinte dann ich hätte sie angerufen und dann meinte ich :"Ja - wegen einer Traumatherapie!" Sie hat mich dann gefragt ob ich schon ne Therapie gemacht habe und ich meinte: "Ja von 2003 - 2006 (Oktober) aber habe noch mehr als die Hälfte der Stunden übrig!" Sie meinte dann könne ich auch erst nach den zwei Jahren Pause ne neue Therapie anfangen - zumindest in einem anderen Therapieverfahren. Sonst würde das durch den Gutachter gehen und die würden prinzipell nein sagen. Dabei hab ich das mit der Krankenkasse bereits abgesprochen das ich ohne diese Pause auszuschöpfen ne neue Therapie anfangen darf...oh mann....
Und meine alte Thera müsste wohl was über mich schreiben - das würde jeder Therapeut verlangen. Und dann meinte sie noch "reine" Traumatherapie - z.b. EMDR - wird von der Kasse NICHT bezahlt - das müsste ich dann selbst bezahlen. Das einzige was man machen KÖNNTE wäre eine Verhaltenstherapie bei ihr und dann mal ein oder zwei Sitzungen zum Trauma. Aber REINE Traumatherapie würde nicht bezahlt werden. Ich solle außerdem lieber ne Psychoanalytische Therapie machen weil ich noch Stunden übrig hätte und weil bei ner Verhaltenstherapie erstmal "nur" 25STunden bewilligt werden würden und man HÖCHSTENS auf 80 kommt. Bei der Psychoanalyse sind es ABER bei der Erstbewilligung 280 oder so. Also VIEL mehr. Hat mir dann noch ne Adresse gegeben. Aber mich völlig durcheinander gebracht. Ich weiß jetzt gar nicht mehr was ich denken soll. Kann nicht mal sagen ob das nett von ihr war. Es war einfach nur seltsam und macht mir Angst. Bei so wenig Stunden brauch ich nichtmal eine anfangen - und was bringen mir zwei, drei Traumasitzungen in denen man das Trauma behandelt? Was ist mit der Stabilisierung und all dem?
31.3.08 13:27


Meine Betreuuerin hat heute noch mal bei der Therapeutin angerufen die ich vor ein paar Wochen angerufen habe. Ich hab mich nämlich irgendwie nicht getraut. Die war total seltsam: Sie meinte sie könne sich nicht daran erinnern das ich schon angerufen habe - das überhaupt wer angerufen habe. Und dann hat sie sich geweigert MICH anzurufen und mir nen Termin zu nennen. Sie meinte es wäre nicht gut das dann über mich laufen zu lassen und sie würde lieber die Betreuuerin für nen Ersttermin anrufen. Ich hab gedacht ich hör nicht richtig. Wirklich nicht. Am liebsten will ich jetzt gar keinen Ersttermin mehr. Am liebsten will ich gar nicht zu dieser Frau. Die war total unhöflich - echt. Ich mein ich weiß das Therapeuten es nicht so gut finden wenn man nicht selbst anruft - aber so schlimm ist das doch auch nicht. Sie hätte ja auch mit mir sprechen können. Aber wollte sie ja nicht. Find das total daneben - oder lieg ich da irgendwie falsch?!?

Ansonsten haben wir noch drei angeschrieben - per email. Und sie hat noch zwei anderen - diesmal in meinem Namen und mit meinem Namen - Nachrichten auf dem AB hinterlassen und um Rückruf gebeten (mit meiner Nummer). Mal sehen ob da was kommt - glaub ja nicht wirklich dran muss ich gestehen.

Dann hab ich vergessen zu schreiben das Frau M. von der Ambulanz mir angeboten hat eine befreundete Psychologin in Berlin die sie kennt mal wegen mir zu fragen. Ist zwar ein bisschen weiter weg - aber ich wollt ja eh mit den öffentlichen Verkehrmitteln fahren und nicht mit dem Auto. Weil ich sonst nur wieder in Versuchung komme kreuz und quer durch Berlin zu fahren weil mich die Stunde so durcheinander bringt. Naja mal sehen was kommt....
27.3.08 19:51


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