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~An dich

Warum nur?
Ich hatte Tränen in den Augen - ich habe gezittert - ich war völlig erstarrt. Wieso hat das nicht gereicht um aufzuhören? Wieso hat es nicht gereicht um aufzuhören - mich zu berühren - mich festzuhalten - mich zu zwingen?
Wieso nur?
Warum?

Ich sch**ß darauf das du das nicht wolltest - darauf das du Monate später gesagt hast das es dir Leid tut. Was bringt mir deine Reue? Gerade die - wo sie nicht mal ernstgemeint war und ist? Du hast einfach nur Wörter aneinander gereiht - Wörter, die nichts wieder gut machen - die nichts vergessen machen. ÜBERHAUPT NICHTS - verstehst du.

Du hast nie verstanden was du mir da angetan hast. Nichts davon. Du hast mich gezwungen. Einfach gezwungen. Mehr nicht. Und wieso erzählst du anderen das ich das WOLLTE und es nicht schlimm war? Ich wollte nichts davon. GAR NICHTS. Verstehst du - ICH WOLLTE DAS DOCH NICHT.

Ich schäm mich so. Ich will dir die Schuld übertragen - und die Verantwortung. Aber ich schaff es nicht. Du hast geschafft das ich mich schuldig fühle - und verantwortlich.

Du hast mir sooft gesagt das alles an mir lag - ich kann gar nichts andres mehr glauben. Nichts mehr.

Manchmal - da will ich das du leiden musst wie ich. Manchmal - da will ich das es dir genauso dreckig geht wie mir. Da will ich das du genauso all das tragen musst und darunter zusammenbrichst. Für immer. Einfach für immer.

Ich will dich hassen können. Für all das. Aber ich hass nur mich. Ich habe versucht dich zu hassen - ich habe es wirklich versucht. Aber ich schaff es einfach nicht. Der Hass prallt immerzu ab - und trifft mich. Bleibt an mir haften - wie dein Geruch und deine Hände.
27.1.09 15:17


R*

Ich frage mich - was ging bloß in dir vor? Warum bloß HAST DU MIR DAS ANGETAN? Du wusstest um meine Vergangenheit - du wusstet es. Ich habe es dir erzählt und du warst erst so verständnisvoll. Du wolltest mir Zeit geben - alle Zeit der Welt hast du gesagt. Und dann? Warum war das auf einmal so egal? Warum war ich auf einmal so egal?
Schon am 2ten Abend hast du gesagt das du mich liebst. Ja, das hast du. Ich wollte es dir glauben - ja, das wollte ich wirklich. Aber es war so zwiespältig - du warst es. Ich wollte das Gute in dir sehen - wollte dich verstehen. Ich habe versucht dir alles Recht zu machen - neben dir zu bestehen. Bestand zu haben. Und du? Du hast mich ausgenutzt. Meine Unwissenheit. Meine Gefühle. Einfach mich. Und ich? Ich hasse mich dafür das ich nicht früh genug verstanden habe was du wirklich im Sinn hast. Ich hasse mich dafür das ich nicht in der Lage war Stopp zu sagen - zu dir. Ich hasse mich dafür das ich mich niemals von dir hätte lösen können - wenn du es nicht beendet hättest. Ja, ich war so blind. Ich wollte geliebt werden - mehr nicht. Nur das. Einfach nur das.
Ich hasse mich dafür das du mich benutzen konntest - und dafür, das mein NEIN nicht laut genug war. Das du mich übergehen konntest. Einfach so. Weil ich zu leise war. Weil ich zu dumm war. Weil ich ...ja, weil ich verliebt war. Nicht das Schlechte in dir sehen konnte. Erst jetzt - und auch dafür hass ich mich.

Ich fühl mich schuldig und schäme mich. So sehr. Einfach so sehr. Dafür, das du mich benutzen konntest. Dafür, das ich dir vertraut habe. Dafür, das ich dich geliebt habe. Dafür, das ich so blind war. Dafür, das ich geradewegs in die Hölle gelaufen bin.

Ich kann den Gedanken nicht ertragen das ich diese Nächte mit dir - diese Tage - nicht vergessen kann. Das ich nichts von alle dem vergessen kann. Ich kann nicht ertragen das ich nur ein kleiner Stein in deinem Leben war - unbedeutend, vergessen. Und das du im Gegensatz dazu ein Felsbrocken warst - oder noch mehr. Der mich hindert - am Leben. Der mich hindert - zu lieben. Der mich beeinflusst in meiner Liebe zu A.

Wegen DIR kann ich seine Berührungen nicht ertragen. Wegen DIR habe ich Angst. Die ganze Zeit. Angst vor zuviel Nähe. Angst vor ihm - weil ich in ihm manchmal dich sehe. Weil du zwischendurch einfach auftauchst - mich einnimmst und alles unerträglich machst. Manche Berührungen sind die deinen - die ich sogar spüre wenn niemand mich berührt. Manchmal spür ich deine Hände und deinen Atem - obwohl es dich nicht mehr gibt. Dann fühl ich mich schmutzig und schuldig. Machtlos und gefangen. Nicht sicher in mir. So gar nicht.

Ich will nicht mehr das du soviel von mir einnimmst. Ich will nicht mehr das du immerzu bei mir bist. Ich will dich VERGESSEN. Dich und das was du mir angetan hast.

Aber, ich weiß nicht wie das gehen soll. Nein, das weiß ich einfach nicht.
3.1.09 17:33


An B*

Die letzten Tage muss ich an dich denken. Immer wieder. Ich habe was gelesen was ich besser nicht hätte erfahren dürfen. Es hat mich einfach nur durcheinander gebracht. Ich kann nur noch darüber nachdenken. Über dich und über mich. Über unser "Wir" was es mal gab.
Die Zeit ist Vergangen. Die Zeit der Wut zwischen uns. Die Zeit des Streitens. Die Zeit der Angst vor dir. Ja, in den letzten Monaten mit dir hatte ich nur noch Angst. Vor dir - vor deinem Geschreie - deiner Wut - deinem Unverständnis - deinem "Hart-Sein" - deiner Ungerechtigkeit. Vor dem, was aus uns geworden ist - vor dem, was passiert ist. Und auch vor dem was mit mir war - meiner Wut - meiner Verzweiflung - meinem Schreien - meiner Angst.
Es ist alles entglitten - es war nicht mehr schön. Da war keine Vertrautheit - kein Verständnis. Es war alles fort was uns einmal verbunden hat.

Als ich dich wieder kennengelernt habe da war ich so froh jemanden gefunden zu haben der all das was mit mir ist versteht. Dem ich mich anvertrauen kann. Dem ich mich offenbaren kann. Du hast mich sooft getröstet - mich im Arm gehalten - mich beschützt vor fremden Männern die mir zu nah kommen wollten. Du hast meine Wunden versorgt wenn ich mich geschnitten habe. Du hast mit in meinem Bett geschlafen wenn ich nachts nur noch Angst hatte und nicht allein sein konnte. Du hast deine Mutter dazu überredet das ich bei euch wohnen kann - weil ich zuhause raus musste.
Du hast soviel getan. So viel. Alles eigentlich.

All das ist wieder da. In mir. Ich hab es die letzten Monate nur noch ausgeblendet.

Du hast mich so schlecht behandelt auf einmal. Meine Ängste waren egal - ich sollte funktionieren. Ich hab es versucht - aber ich hab es einfach nicht geschafft. Du hast mich unter Druck gesetzt - gar nichts mehr verstanden. Du warst so anders - ich konnte einfach nur noch Angst haben. Selbst A* hatte sie. Das Zusammenwohnen mit dir war die Hölle. Ich wollte nur das es vorbei geht. Mehr nicht.

Und nun les ich das und all das von vorher ist wieder da. All das Verständnis. All die Anteilnahme. Das Gefühl der Vertrautheit. Und all das was "danach" passiert ist ist einfach nur noch verworren. Ich weiß nicht mehr was richtig ist und was falsch. Ich weiß nicht ob ich überreagiert habe. Ob es nicht doch mein "Krank-sein" war was alles zerstört hat.
Ich fühle mich auf einmal so schuldig - habe Angst dir einfach Unrecht getan zu haben. Auf der anderen Seite seh ich all das Schlechte. Ich kann es nicht mehr einordnen. Ich kann gar nichts mehr.

Ich habe das Gefühl etwas sehr Wertvolles verloren zu haben. Etwas, was es nie wieder so geben wird.

Seit der Sache mit dir - unserer gemeinsamen Zeit - unserem Paradies und unserer Hölle - will ich niemanden mehr so nah an mich lassen. Keine Freundschaften mehr. Ich habe nur noch A*. Es hat soviel kaputt gemacht in mir. Ich kann einfach niemanden mehr so ein Vertrauen schenken - ich hab Angst völlig zerstört zu werden. Nochmal so eine Zeit - das schaff ich nicht.


Seit gestern hätte ich gerne Kontakt zu dir um mich zu entschuldigen - für alles. Weil ich das Gefühl habe Schuld zu sein. Unrecht zu tun. Alles so schlimm gemacht habe. Aber es geht nicht. In mir drin weiß ich dass das niemals sein darf. Ich darf mich niemals wieder auf dich einlassen - auf so eine Freundschaft. Schon allein weil du mit R* befreundet bist. Dem Typen der mich so zerstört hat. Allein weil du so angsteinflößend warst die letzten Monate unserer gemeinsamen Zeit. Allein, weil ich weit fort gezogen bin um nur weitgenug von euch weg zu sein. Um wieder leben zu können. Um neu anzufangen.
Und letztendlich irgendwo in mir ist, das ich Recht hatte mit dem was ich getan habe. Irgendwo - ja irgendwo. Ich muss es nur wieder finden. Damit - ja, damit - ich nicht mehr so durcheinander bin. Damit ich wieder weiß das ich im Recht bin. Damit ich weiß das es richtig war. Damit ich weiß das es vorbei ist. Für immer.

Aber eins ist sicher: Mit dem Verlust dieser Freunschaft habe ich auch ein Stück von mir selbst verloren. Ein großes Stück und ob ich dieses Loch jemals stopfen kann: Ich weiß es nicht.



Thank you for
The letters that you thought you wrote in vain
And for
The times you chose to stand out in the rain
And wait
For me
For me

....

You
You understand my pain
From this I gather strength
In that we are the same

...

The life I live would never be the same
Without you here
You here
You here
Without you here


(Staind - Reply)
10.12.08 11:33


An R*

Ich finde keine Worte für das was gerade passiert. Ich weiß nur das du wieder da bist - in meinen Gedanken, in meiner Erinnerung, in meinem Fühlen, in meinem Denken.
Ich weiß nur das ich mich am liebsten zerstören würde damit nicht du es bist der mich weiter zerstört. Immer weiter und weiter - und das, obwohl du nicht mal bei mir bist. Nicht mehr. Schon lange nicht mehr.
Ich will dir diese Macht nicht geben - diese Macht mich zu beherrschen - diese Macht meine Gedanken zu lenken - diese Macht mich noch immer zu zerstören obwohl du Vergangenheit bist. Ich will es nicht und doch kann ich nicht anders. Ich will doch hassen weil es wieder so weh tut - weil es mich hilflos macht - weil es mich zerstört. Immer weiter.
Der Gedanke das du lebst wie vorher macht mich krank. Du hast es nicht verdient glücklich zu sein - nach all dem. Nein - das hast du nicht. Ich will das du leidest. Einfach nur leidest. Kaputt gemacht wirst - so wie du es mit mir gemacht hast. Du hast kein Glück verdient. Keine Liebe. Rein gar nichts außer das Schlechteste vom Schlechten. Warum kann ich dich bloß nicht hassen? Warum tauchst du immer wieder auf? Warum zerstörst du mich weiter - und das, obwohl du soweit weg bist? Obwohl es vorbei ist?

Ist es das? - VORBEI?!
6.12.08 15:47


Brief an R*

Hast du eigentlich je verstanden was mit mir los ist?
Hast du je begriffen was du mir eigentlich damit antust?
Hast du je gemerkt das du es warst der mich zerstört hat - mit jeden Tag mehr?
Hast du überhaupt irgendwas davon begriffen?
Irgendwas? Nur ein kleines bisschen?
Ich wollte doch nur geliebt werden - mehr nicht.
Ich wollte doch nur etwas wert sein - mehr nicht.
Ich wollte doch nur was bedeuten - mehr nicht.
Ich wollte doch nur ein bisschen Liebe - mehr nicht.

Nur das. Nicht mehr.
Und du? Du hast es ausgenutzt.
Du hast mich benutzt. Und beschmutzt. Mehr nicht.
Das war keine Liebe. Nicht mal im Ansatz. Nicht mal ein bisschen.
Das war pure Berechnung - mehr nicht.
Habe ich dir eigentlich je was bedeutet?
Hast du überhaupt Gefühle für mich gehabt - wenigstens ein paar?
Oder war ich von Anfang an nicht weiter als ein Zeitvertreib?
Ein Gegenstand den man benutzen kann und den man wegwirft wenn man merkt wie kaputt er eigentlich ist? Den man wegwirft wenn man ihn nicht mehr braucht?
Du hast mir so weh getan. Du hast mich so verletzt.
Ich fühle mich noch immer so schuldig und schäme mich für alles was zwischen dir und mir passiert ist. Für jeden Augenblick. Für alles was du mit mir gemacht hast.
Ich will dich hassen. Einfach nur hassen. Weil du es immer noch schaffst mich so zu beeinflussen. Weil du noch immer diese Macht hast. In allen Erinnerungen auftauchst. Sogar in meinen Träumen. Ich habe das Gefühl niemals von dir loskommen zu können...
Bist du wenigstens stolz auf dich weil du es geschafft hast mich so kaputt zu machen? Mich so zu benutzen? Mich so zu manipulieren? ....
1.3.08 19:45


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