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Einschnitte meines Lebens - einschneidende Geschehnisse die viel beeinflusst haben

Allgemein zusammengefasst damit ein Anfang da ist


Meine Eltern:
Meine Eltern waren beide gerademal 19 Jahre alt als ich auf die Welt kam. Meine Oma I* sagte immer ich wäre ein Wunschkind gewesen - aber das hat sich nie so angefühlt. Bei uns war es emotional immer sehr kalt. Sie waren so sehr mit sich selbst und ihren beruflichen Zielen beschäftigt - das wir außen vor blieben. Ich dachte lange Zeit dass das normal so wäre - bis ich andere traf bei denen es ganz anders war. Deshalb habe ich lange Zeit vor anderen so getan als wären wir eine "perfekte" und "normale" Familie - zum einen weil ich mich geschämt habe. Zum anderen weil ich geglaubt habe so reagieren zu müssen. Sie haben sich nie für das interessiert was in mir vorgeht. Nicht für meine Träume und Wünsche und auch nicht für das was so in meinem Leben passiert ist. Das Schlimmste war aber immer: Das ich mich nie geliebt gefühlt habe oder wertvoll - sie haben mir nie soetwas gezeigt. Und das fühle ich mich auch heute nicht. Noch nie.

Noch was zu meiner Mutter:
Sie hat immer alles Wichtige und Schlimme in meinem Leben ins Lächerliche gezogen und sich darüber lustig gemacht. Ich konnte noch nie mit ihr über irgendetwas Schlimmes reden - nie. Außerdem hat sie mir von klein auf Dinge falsch erklärt oder sie falsch stehen lassen. Ich habe in ihren Augen immer alles falsch gemacht und nie richtig reagiert.
Zum Verständnis: Sie hat z.b. gesagt das A richtig ist und wenn ich das gemacht habe war doch B richtig. Wenn ich dann B gemacht habe war C richtig und wenn ich dann C gemacht habe war wieder A oder B richtig. Ich konnte es nie richtig machen. Und das ist noch heute so.

Noch was zu meinem Vater:
Bis auf sein Geburtsdatum und seinen Namen habe ich eigentlich noch nie wirklich etwas über meinen Vater gewusst. Er hat immer viel gearbeitet und die restliche Zeit hat er vor seinem Pc gesessen. Dort hat er nie reagiert wenn man ihn was gefragt hat. Ansonsten war er immer recht gleichgültig - außer, ich habe was falsch gemacht. Dann hat er geschrien und geschrien. Getobt und mir gedroht - mit allem möglichem. Ich hatte lange Zeit einfach sehr große Angst vor ihm und seinem Schreien - aber mit den Jahren konnte ich es besser aushalten. Bis auf das Schreien und Drohen war er sonst einfach nur gleichgültig. Hat sich nur für meine Fehler interessiert - für sonst nichts.


Mein Bruder K*
Er ist zwei Jahre nach mir geboren worden und war ein schwieriges Kind. Er hat mich lange Zeit gequält und auf mich eingeschlagen wenn ich ihm z.b. ein Spielzeug nicht geben wollte. Er hat an meinen Haaren gezogen und Dinge hinter mir her geworfen. Oder mein Spielzeug kaputt gemacht. Laut meiner Eltern hatte er oft Wutanfälle die er an mir ausgelassen hat. Als er dann älter war hatte ich nie etwas mit ihm zu tun - bis zum Sommer 2002. Da haben wir das erste Mal miteinander geredet und uns gegen unsere Eltern verbündet. Mitlerweile habe ich nicht mehr soviel mit ihm zu tun. Er lebt sein Leben und ich meins...

Meine Oma B* und mein Opa W*
Seit meine jüngsten Kindheit war ich die meiste Zeit bei den Eltern meiner Mutter. Sie waren sozusagen mein eigentliches Zuhause. Sie haben viel für mich getan - uns viel geschenkt. Sie waren sozusagen meine Ersatzeltern...

Tod meiner Oma B* (mütterlicherseits)
Im Jahr ... wurde meine Oma sehr krank: Leukemie! Sie ist daran gestorben. Für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen. Nicht nur, weil sie mir so wichtig war. Sondern auch weil ich zu dem Zeitpunkt gerne selbst sterben wollte und nicht verstehen konnte warum sie es musste obwohl sie es nicht wollte und ich es nicht konnte obwohl ich es wollte. Es war einfach ein unfaires Gefühl. Und eine schlimme Beerdigung.

Meine Oma I*
Die Mutter meines Vaters war als ich klein war immer ziemlich streng - deshalb konnt ich sie anfangs nicht so sußer gut leiden. Nach dem Tod meiner anderen Oma allerdings ist sie sowas wie meine Mutter geworden. Sie hat mit meinem Opa zusammen mit uns in einem Haus gewohnt. Ich war oft bei ihr und ich wollte immer ihr Kind sein.


Mein Opa F*
Er ist der Mann von meiner Oma I*. Er ist eigentlich ein Herzensguter Mensch - aber sehr streng und in seinen Regeln gefangen. Dies bedeutete für mich als Kind nichts gutes. Er brachte mir z.b. bei das Mädchen ihre Gefühle für sich behalten und immer artig und lieb sind. Das war ich aber nie - also schrie er viel. Er ist da wie mein Vater. Damit komme ich heute noch nicht wirklich klar - aber ich sehe mitlerweile seine guten Seiten. Er würde mir z.b. bei finanziellen Schwierigkeiten immer unter die Arme greifen...

Mein Bruder T*
Er wurde 1994 geboren und ich habe ihn immer geliebt. Er war mein ein und alles. Ich wollte ihn unbedingt haben und lange haben mir meine Eltern erzählt sie hätten ihn nur bekommen weil ich a. gesagt habe das ich mich um ihn kümmere und b. weil ich ihn unbedingt haben wollte. Lange Zeit habe ich es geglaubt. Mitlerweile weiß ich eigentlich das es nicht so ist. Ich versteh mich noch heute sehr gut mit ihm und er hängt sehr an mir. Besonders hat er selbst genauso starke Probleme mit unseren Eltern und ich kann ihm dabei nicht mehr helfen weil ich über 350 Kilometer entfernt wohne.
Aber ich würde alles in meiner Macht stehende für ihn tun wenn es ihm hilft. Immer. Und zwar ohne zu zögern...

Schule
In der Schule war ich nie beliebt. In der Grundschule war es noch so das mich die meisten links liegen gelassen haben. In der Orientierungsstufe fingen dann manche an mich zu ärgern. In der Realschule wurde dies dann umsoschlimmer. Ich wurde geärgt, gemobbt und ausgelacht. Die Schule - besonders der Sportunterricht war für mich die Hölle. Ich hatte ein paar Freunde aber die waren alle mit mir und meiner psychischen Instabilität total überfordert. Ich habe mich sehr allein gefühlt in der Zeit. Sehr.

D*
2000 habe ich dann D* kennengelernt. Wir haben uns von Anfang an super gut verstanden. Er war der erste wichtige Mann in meinem Leben - und das, ohne das ich ihn geliebt habe. Das haben viele gedacht aber dem war nie so. Er wurde mein bester Freund. Wir kannten uns nicht lange - aber dafür um so intensiver. Ihm ging es psychisch sehr schlecht und das machte sich auch körperlich bei ihm bemerkbar. Irgendwann kündigte er mir die Freundschaft - für mich brach die Welt zusammen. Nach ein paar Monaten entschuldigte er sich bei mir, erklärte mir das er Schwul sei. Für mich kein Problem. Ein paar Monate lief alles gut zwischen uns und dann: Ließ er mich für immer allein als ich im Sommer 2002 versuchte mich umzubringen. Seitdem habe ich keinen Kontakt mehr mit ihm. Ich habe oft versucht ihn wieder herzustellen - aber er wollte nicht. Eine Erklärung hab er mir nie. Bis heute nicht...

Heimaufenthalt meines Bruders K*
Ende der Sommerferien 2002 eskalierte die Situation zuhause und mein Bruder K* kam ins Heim. In dieser Zeit war ich den Streiterein mit meinen Eltern ganz alleine ausgesetzt. Sie haben alles an mir ausgelassen und letztendlich mein "Verhalten" darauf geschoben das er nicht nach Hause durfte. Es gab Gespräche mit dem Jugendamt und dem Heim. Darin war ich immer Schuld - oder meine Großeltern. Meine Eltern aber nie. Er durfte lange Zeit nicht nach Hause - erst, als ich nicht mehr zuhause wohnte.


Das erste mal Alleinewohnen
Im Januar 2003 stellten mich meine Eltern von heute auf morgen vor die Wahl mit ihnen mitzuziehen oder alleine zu wohnen - da sie in meinen Großeltern die Schuld sahen warum all die Probleme mit uns waren. Ich wollte nicht mit. Also musste ich meine Oma anbetteln das ich bei ihr bleiben durfte - das hat lange gedauert. Sehr lange.
Im Sommer 2003 zog ich dann in Teile der alten Wohnung meiner Eltern. Anfangs war es total toll dort zu wohnen. Ich genoß meine Freiheit. Ich machte viel sauber und wurde das erste mal wirklich ordentlich. Bis darauf das meine Großeltern mich ständig kontrollierten und ich immer Angst hatte das sie etwas von meinem "psychischen Zustand" mitbekommen.


Tod meines Opa W*
Kurz nachdem ich in meine eigene Wohnung gezogen bin ist mein Opa W* gestorben. Am 29.10.2003. Ich hatte zu der Zeit nicht mehr soviel mit ihm zutun. Nach dem Tod meiner anderen Oma ist die Zeit bei ihm immer weniger geworden. Ich weiß nichtmal mehr woran genau er starb. Wieder war da dieses Gefühl das es nicht fair war. Da ich sterben wollte und nicht konnte und er es tat ohne es zu wollen. Ich konnte erst ein Jahr nach seinem Tod trauern - nicht mal auf der Beerdigung habe ich geweint.

Kurz vor dem Auszug
Im Sommer 2004 machte ich meinen Führerschein und bekam ein Auto. Daraufhin ging ich das erste Mal abends weg. Ich trank nicht. Kannte keine seltsamen Leute und nahm keine Drogen. Trotzdem kontrollieren mich meine Großeltern. Wenn ich erst morgens nach Hause kam wurde ich ausgefragt. Sie kontrollierten mich immer mehr. Ich fühlte mich sehr eingeengt. Mir ging es psychisch sehr schlecht und ich konnte einfach nicht mehr. Also schaffte ich den Haushalt nicht mehr. Räumte nicht auf. Aß nicht mal mehr richtig und war immer unterwegs. Wir stritten uns richtig und meine Großeltern wollten das ich mich änderte oder auszog. Ich beschloss auszuziehen.

Wohnen bei B* und seiner Mutter
Als meine Oma mir sagte das sie wollte das ich auszog wusste ich nicht mehr weiter. Ich wusste nicht wohin ich sollte - mit dem wenigen Bafög was ich für die Ausbildung bekam. Da bot mir die Mutter von B* an bei ihr, ihrem Freund W* und B* einzuziehen. Also zog ich dort ein. Anfangs fühlte ich mich dort sehr wohl - mit der Zeit ging es mir dort auch nur noch schlecht. W* und B* stritten sich fast täglich - ich fühlte mich wie zuhause. Ich fühlte mich eingeengt. Und dann beschlossen B*, S* und ich zusammen zu ziehen.

Freundschaft mit B* und S*
Ich lernte B* und S* im Sommer 2004 kennen. B* kannte ich noch aus meiner alten Klasse in der Realschule - damals hatte ich nicht viel mit ihm zu tun. Wir verstanden uns auf anhieb und das super. B* und ich hatten eine ziemlich intensive Freundschaft. Er war sooft für mich da und hielt mich wenn ich fiel. Manchmal dachte ich er mag mich mehr als ich ihn - ich habe ihn nämlich nie geliebt und konnte mir nie eine Beziehung mit ihm vorstellen.
Wir drei zogen im Dezember 2005 in eine WG - kurze Zeit später zerstritten wir uns immer schlimmer. Die Freundschaft ging ziemlich mies auseinander. Es tut manchmal immer noch weh die beiden verloren zu haben.



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