Mein erster Webblog
Menü

~Start
~Über...
~Gästebuch
~Kontakt
~Archiv
~Süchtig?
~RSS

Kategorie



Themen



Links



*Angststörung/Soziale Phobie:

Ich habe oft Angst...eigentlich in den meisten Situationen, besonders in neuen, unbekannten, ungewohnten in denen ich nicht einschätzen kann, nicht weiß...was auf mich zukommt, was passiert...
Meistens bin ich dann innerlich total angespannt, mir wird schwindlig, schlecht, mein Herz fängt an zu rasen und ich habe das Gefühl zu ersticken...mich innerlich zu verlieren, der Welt um mich herum zu entgleiten...
Soziale Situationen machen mir einfach nur Angst: Zum Arzt gehen, mich untersuchen zu lassen, Fahrstuhl zu fahren, allein raus zu gehen oder überhaupt raus, einkaufen zu gehen, in einer Schlange an der Kasse zu stehen, in Menschenmassen, Essen gehen...vieles von dem, was anderen Menschen einfach leicht fällt ist für mich oft einfach unmöglich, unaushaltbar oder entsetztlich schwer...
Ich kann auch nicht in der geringsten Art und Weise im Mittelpunkt stehen oder bin innerlich nur noch blockiert wenn ich z.b. einen Anruf machen muss indem ich etwas für mich selbst zur Klärung bringen muss, ich schaffe das nicht, tu es nicht...warte ab und gerate dadurch oft in nur noch schwierigere Situationen hinein...
Meine eigene Meinung kann ich oft nur sehr selten und mit großer Mühe in einem Streit aussprechen, ich bin leise und resigniere zu schnell, mache mir später nur Schuldgefühle...
Meine Angst ist wie ein ewiger Wegbegleiter der mich irgendwie nicht mehr verlassen will...



*Borderline Persönlichkeitsstörung::

Tja, was gibt es dazu zu sagen? Ich scheine irgendwie in einer Welt zu leben, die schwarz- und weiß ist, in der ich von einer Abhängigkeit in die nächste gelange, in der Alleinsein bedeutet mich selbst zu verlieren und Nähe ausgelöscht zu werden , in der Hass und Liebe zusammengehören und denoch noch unterschiedlicher sein könnten, als Tag und Nacht,...in der es oft nur Gut oder Böse gibt...entweder oder...kein außerdem, kein zudem...kein trotzdem...
Es ist verworren, es ist kompliziert...
Es ist eine Welt in der die Emotionen in einer solchen Wucht auf mich einschlagen, das ich selbst nicht dagegen ankomme...ich bin zu verletzlich, zu emotional...für die kalte leere Welt dort draußen...
Es ist ein Kampf um und gegen mich selbst,...und zwar im selben Augenblick,...


*Dissoziation:

Immer ist da diese Leere...ein Taubheitsgefühl...das mich ebenso wenig... –wie die Angst-...alleine lässt...ich fühl mich leer...in mir hallt es...ich existiere nicht...weiß nicht ob ich es tue..weiß nicht ob die Menschen...die Gegenstände...die Welt...um mich existiert...oder ob sie nur eine Fassade...ein Film...ein nicht-enden wollender Film...ist
Worte hallen durch mich...ich kann sie nicht aufnehmen...nicht begreifen...nicht verstehen...sie durchstreifen mich...und lassen nur die Erinnerung an sie zurück...wärend sie in einem Sog...einem starken Sog verschwinden....
Und da ist Langeweile...immerzu...fühl mich nie ausgefüllt...nie kann ich rasten...aus Angst...in der Leere die mich einnimmt zu stürzen...zu fallen...einfach zu fallen...in eine bodenlose Leere...zu stürzen und nur durch den Anblick meines eigenen Blutes...oder durch den Schmerz...zu entrinnen...
Diese Gefühle der Leere...der Taubheit...das Gefühl nicht zu existieren...oder in sich selbst zu fallen...sich selbst nicht wahrzunehmen...nicht zu fühlen...nicht zu spüren....irgendwo zwischen sich selbst und den Gefühlen gefangen zu sein...zu schweben....in einem Gefühl der Kälte....ist grausam....
Oft sitze ich apathisch...irgendwo...von Gedanken umringt...die ich nicht greifen kann...weil ich zu weit fort bin....kann mich nicht rühren...kann meinen Körper nicht dazu bringen...sich zu erheben...eine Bewegung zu machen...bin wie erstarrt...erstarrt in mir...
Es gibt Momente...da brauche ich diese Leere...da brauche ich sie mehr als alles andere...da brauche ich es...nichts mehr zu fühlen...nichts mehr zu spüren....innerlich wie tot zu sein...nichts mehr denken zu können...einfach nur fort zu sein...Ich suche nach dieser Taubheit...nach einem Betäubnis...brauche Ruhe in mir...Ruhe vor anderen...Ruhe vor allem....aber am meisten vor mir....
Betäube mich durch irgendwelche Tabletten...nur um den Gefühlen zu entrinnen...um schlafen zu können...um fort zu sein....um den Gefühlen zu entfliehen....und nicht von ihnen zerstört zu werden ...
In anderen Momenten...da hasse ich diese Leere...da hasse ich das Gefühl nicht zu wissen ob ich existiere...da hasse ich die Taubheit...und das Betäubsein...und die Kälte...und dann muss ich mich selbstverletzen...um zu wissen....ob ich lebe...ob ich existiere...um mich wieder zu fühlen...um mich zu spüren...um zu wissen ob ich noch etwas empfinden kann....
Diese Leere frisst mich auf...und ich kann ihr nicht entfliehen...weil sie in mir sitzt...und nicht fortgehen will...


*Selbstverletzendes Verhalten:

Die Klinge nehmen...und sie anschauen...wie sie glänzt...im Licht...und sie über die Haut zu ziehen...in mich hineinzuschneiden...bis ich irgendetwas spüre...das Blut sehe....
bis die Anspannung nach lässt...die Gefühle fort sind...bis ich wieder selbst da bin...existiere...weiß das es mich gibt...
Das Schneiden gibt mir soviel...es hilft mir dann...wenn ich so voll bin...so voller Emotionen...voller Hass...voller Wut...es hilft mir dann...wenn ich am liebsten schreien würde...um mich schlagen...
auf jemanden einschlagen...bis es aufhört weh zu tun...in mir...
Doch ich kann es nicht...schreien...weinen...Emotionen zulassen...deshalb schneid ich mich...Sobald ich das Blut sehe...
weiß ich das es mich gibt...
Manchmal da habe ich das Gefühl,...irgendwas aus mir zu holen...holen zu müssen...weil es mich zerstört....tief in mir...und ich es nicht aushalte....sooft....
Ich schneide mich seit ich 13 Jahre alt bin...und es scheint kein Ende zu nehmen...


*Depressionen:

Ich fühl mich ausgelaugt....kraftlos....jeder Hauch von Antrieb...ist verschwunden...
Ich falle...falle....und falle....in mir selbst....
Ich entkomme der Leere nicht...der Einsamkeit nicht...der Angst nicht....meinen Gedanken nicht...meinen Erinnerungen nicht...
Ich ertrage Gedanken nicht...Ich ertrage das Alleinsein nicht...will aber trotzdem niemanden sehen...nicht reden...
Nicht denken....nicht fühlen....nicht sehen....nicht existieren...
Das Leben ist so sinnlos...so ohne alles....
Fragen erklimmen meine Gedanken...
Ich sitze in einem Loch...vor einer risigen Mauer...habe nicht mal die Kraft mich zu erheben und über sie zu blicken...
Ich bin gefangen in der Unendlichkeit...
Die Zeit vergeht nicht....alles ist stehen geblieben...
Ich will nur schlafen....schlafen...und schlafen....und liege wach...jede Nacht...habe Angst...
Will tot sein...sterben....mich auslöschen...
Fühl mich unverstanden...ungeliebt...unwichtig...nichtig und klein...
Wie ein Staubkorn...ich will einen Staubsauger....einen der mich kleines nichtiges Staubkorn in sich saugt...und mich auslöscht...
Ich verkriech mich in meinem Zimmer...starre umher...bin kraftlos...warte darauf das der Tag vergeht...das die Nacht vergeht....das ich sterbe...oder alles besser wird...
Warte vergebens...vergebens auf die rettende Hand nach der ich greifen kann....
Sieche dahin...sterbe....langsam...immer mehr...zerbreche...innerlich...nichts kann mich halten...in dieser Welt...in diesem Leben.....
!!! t-o-t s-e-i-n !!!



Copyright ShadowSun Foto by: DeviantArt
Gratis bloggen bei
myblog.de