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Mein Kopf tut weh und ich fühle mich nicht gut. Ich bin überfordert mit allem - irgendwie. Ich bin durcheinander und habe Angst. Fühle mich schmutzig. Dreckig. Eklig. Alles ist mir zuviel - selbst das da sitzen und nichts tun. Dazu die Kopfschmerzen. In mir schreit es danach mich aufzuschneiden. Alles hinauszulassen - wenigstens für einige Momente. In mir schreit es nach Betäubnis. Nach unendlich vielen Tabletten die ich wahrlos in mich stopfe. Ich möchte nicht fühlen. Will diese Angst nicht als einen Teil von mir annehmen. Will nicht lernen allein zu sein - weil ich es einfach nicht kann. Was meine Psychiaterin und alle von mir erwarten, das kann ich einfach nicht schaffen. Ich fühle mich jetzt schon so alleingelassen. Jetzt - wo er doch nur den Tag über fort ist. Wie soll ich da auch noch die Nacht aushalten. Nächte über Nächte - wochenlang? Wenn er in eine Klinik geht dann muss ich auch in eine. Ich kann nicht allein zu hause sein. Ich kann es einfach nicht.
Ich bin durcheinander. Fühle mich so zerstört. Kaputt. Seltsam. Am Rande des Abgrundes. Am Ende. Einfach nur: am Ende....
21.9.07 17:28


Ich habe mich schon wieder so schmutzig gefühlt. Jetzt ist es ein bisschen besser - aber das Gefühl ist immer noch schwach da. Wartet darauf wieder größer zu werden - mächtiger.
Ich bin total erschöpft. Verbraucht. Kraftlos.
Gestern war soviel Nähe da das ich davon Bauchschmerzen bekommen habe. Sie kamen aus dem Nichts. Nun fürchte ich mich wieder davor - obwohl ich mich so danach sehne. Nach seiner Nähe. Seinen Berührungen. Seiner Liebe. Ich habe das Gefühl mir fehlt irgendwas. Und ich habe Angst ihn zu verlieren. Immer noch oder schon wieder. Diese Angst raubt mir alle Kraft.

Ich bin durcheinander. Nervös. Habe Kopfschmerzen. Schon wieder habe ich mehr Tabletten genommen. Meinen Bedarf ausgeschöpft. Es geht einfach nicht anders im Moment. In mir ruft es nach Schmerz und Blut. Und ich weiß nicht wielange ich das Gefühl unterdrücken kann. Ich weiß nicht mal, ob ich es überhaupt will.
24.9.07 19:32


Das Blut ist geflossen und es fühlt sich gut an. In mir drin ist diese Spannung weg - endlich wieder. Sie ist nicht ganz verschwunden, doch sie ist für gerade jetzt erträglicher geworden. Ein paar Schnitte in den Arm und alles ist besser. Krank - ich weiß. Aber halt nicht zu ändern.
Mich überfordert das alles so im Moment. Ich kann einfach nicht anders als Tabletten zu nehmen. Und mich zu zerschneiden. Wie soll ich diesen inneren Druck sonst aushalten? Ihm standhalten?
Ich habe jeden Tag aufs Neue Angst das er mich für Monate alleine lässt. Das er geht und ich alleine zurückbleibe. Das ich ihn monatelang nicht sehen kann. Monatelang versteht ihr. Nicht nur einen Tag oder zwei - sondern monatelang. Wenn er in eine Klinik geht ist er weg. Unerreichbar. Und ich muss alles alleine tun. Ich bin dann völlig allein und verlassen. Den Gedanken halte ich einfach nicht aus. Es ist zu schwer das auszuhalten. Ich habe das Gefühl mein ganzes Leben hängt an ihm. Alles. Mein komplettes Leben. Jeder Funken Hoffnung. Alle Kraft. Alles ist von ihm abhängig. Wenn er geht - dann falle ich. Tiefer als sonst. Tiefer als ich abschätzen kann. Er darf nicht gehen und mich alleine lassen. Es geht einfach nicht.
Ich bekomme gleich Besuch. Aber ich habe darauf gar keinen Nerv. Ein Lächeln aufsetzen. Nicht weinen können. Meine Wunden verstecken. Ich habe schon so wenig Kraft um den Tag zu überstehen - wie soll ich dann auch noch dem standhalten. Einem Menschen der nur glaub mich zu kennen. Der nur glaubt zu wissen was in mir vorgeht. Und der im Grunde nichts weiß. Gar nichts.

Durcheinander bin ich immer noch. Und schon wieder kommt das Verlangen nach einem scharfen glatten Metal das meine Haut durchstreift. Mich aufschneidet um alles herauszuholen. Jegliches Gefühl. Ich möchte Gefühllos werden. Taub. Aber es geht nicht. Es geht einfach nicht.
25.9.07 09:35


Fühle mich total daneben.
Habe heute einen Brief von B* seiner Mutter bekommen. Die will rückwirkend 1.000 Euro von mir haben - dafür das ich 2005 bei ihr gewohnt habe. Sie will es nur weil B* und S* meinen Eltern Nebenkosten vom letzten Jahr nachzahlen müssen und sollen. Sie meint jetzt: Ich soll das übernehmen und sie lässt dafür die 1.000 Euro fallen. Ich find das so mies von ihr das ich kotzen könnte. Sie wollte mein Geld als ich bei ihr gewohnt habe nicht - und nun einfach so aus dem Nichts. Ich habe dieser Frau echt mal vertraut und sie geschätzt - aber nur weil ich was gegen ihren Sohn gesagt habe: Hasst sie mich jetzt. Ich weiß überhaupt nicht mehr was ich machen soll. Sie hat auch den Fahrzeugbrief meines Autos und den wird sie mir bestimmt nicht wieder geben. Wahrscheinlich behauptet sie dann das sie ihn nicht hat. Aber ich weiß, das sie ihn hat.
Ich weiß jetzt überhaupt nicht mehr was ich machen soll. Ich bin total neben der Spur. Ich könnte heulen so wütend und durcheinander bin ich. Ich habe so gehofft mit S* und B* abschließen zu können. Warum kann das nicht einfach vorbei sein? Warum muss ich wieder an den ganzen Mist mit den beiden denken? Die waren mal meine besten Freunde und ich weiß noch immer nicht, wie ich damit klar kommen soll dass das alles so zerbrochen ist. Am Ende haben wir uns doch nur noch angeschrien und ich hatte auf einmal an allem Schuld - dabei haben sie selbst genug Mist gebaut. Mich angeschrien und all das. Ich komme immer noch nicht damit klar - dabei ist das nun fast ein Jahr her.

Heute waren wir auch auf einer Feier. Eigentlich war es ganz schön, hätte ich M* einen Freund von S* und B* nicht dort getroffen. Ich wusste überhaupt nicht wie ich mit dem Menschen umgehen sollte - also bin ich auf Abstand gegangen. Das hat mir echt noch gefehlt zu diesem grässlichen Tag. Ich will am liebsten nur das er vorbei geht: Aber ich kann nicht schlafen. Ich muss ständig nur an diesen Brief denken
29.9.07 21:57


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